Lahm
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Garten in Lahm ist eine Heimat für Eichhörnchen, Nattern und Co.

Im Garten der Familie Neubauer aus Lahm fühlen sich auch einige eher seltene Tierarten scheinbar recht wohl.
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Ein Eichhörnchen ist seit einigen Jahren regelmäßiger Gast im Garten (und sogar im Wohnzimmer) der Familie Neubauer und dabei auch einigermaßen zutraulich geworden. Gerne lässt es sich von Tochter Jasmin mit Walnüssen füttern, die oft gleich an Ort und Stelle verzehrt werden. Fotos: Hartmut Neubauer
Ein Eichhörnchen ist seit einigen Jahren regelmäßiger Gast im Garten (und sogar im Wohnzimmer) der Familie Neubauer und dabei auch einigermaßen zutraulich geworden. Gerne lässt es sich von Tochter Jasmin mit Walnüssen füttern, die oft gleich an Ort und Stelle verzehrt werden. Fotos: Hartmut Neubauer
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Eine Schlange im eigenen Garten? Zugegeben, an diese Vorstellung muss man sich erst einmal gewöhnen. Blindschleichen im Kompost sind gar nicht einmal so selten, aber bei ihnen handelt es sich bekanntlich um Echsen ohne Gliedmaßen. "Richtige" Schlangen, die sich im Garten ansiedeln, sind dagegen eher selten. Sechs verschiedene Arten gibt es in Deutschland. Und zwei von ihnen sind regelmäßige Gäste im Garten der Familie Neubauer in Lahm.

Ringelnattern konnten schon beobachtet werden, kurz nachdem die ersten beiden Gartenteiche angelegt wurden. Sie tauchen recht unregelmäßig auf; in manchen Jahren, wenn es keine Kaulquappen gibt, lassen sie sich gar nicht blicken.

Schlingnattern haben sich aber mittlerweile ganz offensichtlich im Garten fest angesiedelt, seit die erste vor 14 Jahren entdeckt, fotografiert und von Engelbert Singhartinger vom Landratsamt Kronach zweifelsfrei als solche identifiziert wurde. "Am Anfang war das schon komisch, wenn ich einen Stein aufgehoben habe und eine Schlange lag drunter", erzählt Barbara Neubauer. Da sie bei der Gartenarbeit regelmäßig Schlingnattern sieht, die sich in der Böschung sonnen oder gerade eine Blindschleiche verspeisen, hat sie sich an ihren Anblick längst gewöhnt. "Heuer fehlen sie mir direkt", sagt sie. Aber das dürfte sich bald ändern.

Vor zwei Jahren wurde ihre Toleranz auf eine harte Probe gestellt. Da hatte sich nämlich eine Schlingnatter im Wohnzimmer versteckt, in das sie vermutlich über die offene Terrassentür gelangte. Nach einiger Mühe gelang es ihr aber zusammen mit Tochter Jasmin, die Natter hinter dem Schrank hervorzuholen, ehe sie im Garten wieder in die Freiheit entlassen wurde.

Ein gern gesehener Gast ist dagegen ein Eichhörnchen. Manchmal taucht es einige Wochen lang gar nicht auf. Zur Zeit stattet es aber wieder jeden Tag der Familie Neubauer einen Besuch ab, um sich eine kleine Ration Walnüsse oder Erdnüsse abzuholen. Es ist dabei schon so zutraulich geworden, dass es von Hand gefüttert werden kann und die Nüsse an Ort und Stelle verzehrt.


Molche und Vögel

Eher seltene Gäste auf oder neben der Terrasse sind mittlerweile Eidechsen geworden, was wohl mit der Anwesenheit der Schlingnattern zu tun haben könnte. Ab und zu lässt sich mal ein Feuersalamander blicken. Die häufigsten tierischen Gäste im Garten der Familie Neubauer sind die zahlreichen Molche in den beiden Teichen und diverse Vogelarten. In zwei Nistkästen sind Stare schon mit der zweiten Brut beschäftigt, in einem weiteren hat ein Kohlmeisen-Pärchen seinen Nachwuchs groß gezogen. Der ist jetzt ausgeflogen.
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