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Region  // Kronach

Dorferneuerung

Ein Projekt steht noch aus in Tschirn

Der Gemeinderat Tschirn hält an der Neugestaltung des Platzes zwischen der Lehestener Straße und der Gartenstraße fest.
Der Bereich zwischen der Lehestener Straße und der Gartenstraße in Tschirn soll umgestaltet werden. Foto: Michael Wunder
 
von MICHAEL WUNDER
In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde der Absichtsbeschluss für die Umgestaltung des Platzes gefasst.
Seit zwei Jahren wird dieses Thema in regelmäßigen Abständen im Gemeinderat diskutiert. Darüber hinaus fand vor mehr als einem Jahr eine Besprechung mit den Anliegern statt.

Wie Bürgermeister Peter Klinger informierte, dränge nunmehr auch das Amt für ländliche Entwicklung auf eine Entscheidung. Diese Maßnahme wäre dann auch der Abschluss der Dorferneuerung in Tschirn.

Nach einer Diskussionsrunde kam man überein, dass Handlungsbedarf besteht und ja auch schon gewisse Planungskosten angefallen sind und deshalb die Maßnahme weiter verfolgt werden soll. Ebenso sprach man sich für einen weiteren Ausbau der Breitbandversorgung aus.

Manfred Gebhardt vom durch den Landkreis Kronach beauftragten Büro stellte dabei die vorhandenen Möglichkeiten vor. Um in den Genuss des schnelleren VDSL (garantiert 30Mbit/s) zu kommen, sind in Tschirn neben dem Austausch der Kabelverbinder auch neue Zuleitungen notwendig. Das Büro wurde beauftragt, den Antrag für die Teilnahme am Förderprogramm zu stellen und gleichzeitig die Markterkundung durchzuführen.

Die vom Landschaftspflegeverband vorgeschlagenen Pflegemaßnahmen wurden gewaltig gekürzt. So soll die Fichtenentnahme nicht gefördert werden und auch beim Mulchen wurde der Ansatz auf rund ein Drittel gekürzt. Einverstanden zeigte man sich mit der Wiesenmahd, die bei einem Zuschusssatz von 90 Prozent mit insgesamt 9000 Euro zu Buche schlägt.

Der SSV Tschirn hätte gerne den Weg zum Sportplatz mit einer Asphaltierung versehen. Nachdem derzeit ein Bauunternehmen wegen anderweitiger Arbeiten vor Ort ist, wurden die Kosten für die Asphaltierung ermittelt.

Für den Gemeinderat hat sich nach dem Kostenangebot - die Summe belief sich auf 30 000 Euro - die Sache schnell erledigt. Auch SSV-Vorsitzender Werner Welscher, der die Anregung gab, zog seine Anfrage wieder zurück. "Für diesen Preis können wir uns den Weg einfach nicht leisten", meinte er.

Der Bürgermeister brachte eine kostengünstigere Lösung ins Spiel. So soll nach dem Winter der Auftrag einer Spritzdecke ins Auge gefasst werden. Dabei geht man von rund einem Zehntel der Kosten aus.

Christian Alber forderte eine Klausurtagung des Gemeinderates, wobei die Zukunftsplanung mittel- und langfristige festgelegt werden soll. Die Ergebnisse sollten dann in einer Bürgerversammlung mit der Einwohnerschaft diskutiert werden, schlug er vor.


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