Ludwigsstadt
Einweihung

Diakonie Ludwigsstadt hat idealen Standort gefunden

Am Freitag, 7. Oktober, wird die Diakoniestation Ludwigsstadt in der Feldstraße offiziell in Betrieb genommen. Am Wochenende ist für alle geöffnet.
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Über viel mehr Platz für Besprechungen freuen sich Pfarrer Albrecht Bischoff und Pflegedienstleitung Bernhilde Treuner. Foto: Heike Schülein
Über viel mehr Platz für Besprechungen freuen sich Pfarrer Albrecht Bischoff und Pflegedienstleitung Bernhilde Treuner. Foto: Heike Schülein
Nach eineinhalbjähriger Planungs- und Bauzeit ist die Diakoniestation Ludwigsstadt Anfang Juni in die neuen, auf 300 Quadratmetern großzügig gestalteten und lichtdurchfluteten Räume der ehemaligen Kartonagenfabrik Harnisch umgezogen. Morgen soll die Einrichtung nun auch offiziell eröffnet werden.

"Im März 2014 hatten wir uns überlegt, dass es so nicht mehr weitergehen kann. Die Räume in der Bahnhofstraße waren für die mittlerweile 40 Mitarbeiter viel zu eng", erklärt Pfarrer Albrecht Bischoff, Vorsitzender des Diakonievereins Ludwigsstadt.


Im Januar ging's los


"Nun haben wir den idealen Standort gefunden", freut sich die verantwortliche Pflegefachkraft und Qualitätsbeauftragte Bernhilde Treuner, die seit dem 1. März 2010 für die pflegerische und wirtschaftliche Situation verantwortlich ist.

Nachdem der Vorstand des Diakonievereins im Winter 2015 den Kauf des Anwesens beschlossen hatte, konnte mit den Planungen begonnen werden. Im Juli 2015 wurde der Bauantrag gestellt; im Oktober 2015 erhielt man die Baugenehmigung - und im Januar 2016 ging es los.


Schneller als gedacht


Bedingt durch die Bauarbeiten in der Bahnhofstraße mit einer Vollsperrung musste man schneller als gedacht umziehen. Ende Mai war die neue Diakoniestation soweit fertig, dass die Mitarbeiter ihren Dienst von dort aus verrichten konnten. Bis zur morgigen Einweihung werden die Arbeiten bis auf einige kleinere Maßnahmen abgeschlossen sein.

Ohne professionelle Strukturen, so der Pfarrer, würde die Diakoniestation nicht funktionieren. Deren Betrieb stellt auch die Haupttätigkeit des rund 400 Mitglieder zählenden Diakonievereins dar, die Arbeitgeber der derzeit 40 Beschäftigten - davon 24 in Vollzeit - ist.

Mit der Vergrößerung konnten die Arbeitsbedingungen verbessert und optimiert werden. Die nur 90 Quadratmeter großen Flächen in der Bahnhofstraße entsprachen nicht mehr den gesetzlichen Vorschriften, gerade auch hinsichtlich der vorgeschriebenen Sozialräume.


Vergrößerung möglich


Den Mittelpunkt der neuen Geschäftsstelle bildet ein großer Aufenthalts- beziehungsweise Besprechungsraum mit einer offenen Küche. Das Gebäude verfügt zudem über räumliche Entwicklungsmöglichkeiten, sollte, wovon die Verantwortlichen ausgehen, noch weiterer Platzbedarf notwendig werden.

Die offizielle Einweihung beginnt morgen um 14 Uhr mit einem Gottesdienst in der Michaeliskirche. Die Bevölkerung kann sich am Samstag ab 14 Uhr sowie am Sonntag nach dem Gottesdienst selbst ein Bild von der Arbeit in der Station verschaffen. Am Samstag sind Führungen durch die neuen Räume, Ausstellungen und Präsentationen geplant. Der Diakoniesonntag beginnt um 10 Uhr mit einem zentralen Gottesdienst in der Feldstraße 12.
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