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Der Wasserpreis wird sinken

Die Kunden der Fernwasserversorgung Oberfranken zahlen seit Januar zehn Cent weniger je Kubikmeter Abgabemenge.
 

In der Verbandsversammlung der Fernwasserversorgung Oberfranken (FWO) haben die Verbandsräte, Oberfrankens Landräte und Oberbürgermeister, einstimmig den Wirtschaftsplan 2013 beschlossen. Dieser hat ein Volumen von 24,6 Millionen Euro, wobei 18,2 Millionen Euro bei Aufwendungen und Erträgen sowie 6,4 Millionen Euro im Vermögensplan veranschlagt sind. "Damit werden neue Investitionen in Höhe von über 2,7 Millionen Euro freigegeben", teilt Verbandsvorsitzender Heinz Köhler mit.
Die FWO rechnet wie im Vorjahr mit einer Wasserabgabe von 14 Millionen Kubikmetern für das Jahr 2013. Danach ist die FWO weiterhin der größte Wasserversorger Oberfrankens. Wie Köhler ausführte, liegt der Anteil der Fernwasserversorgung am oberfränkischem Trinkwasser bei gut 20 Prozent. Gemäß des Wirtschaftsplans wird weiter in die bereits gute Substanz der FWO investiert. "Wir nehmen unsere Verantwortung für die Region wahr", unterstreicht Köhler.

Erneuerbare Energien

So ist neben Investitionen in neue Anlagen vor allem die Ertüchtigung von Leitungskapazitäten in der Fernwirktechnik auf über 75 Kilometer Länge vorgesehen. Rund 1,2 Millionen Euro stehen für Ersatzbeschaffungen der Betriebs- und Geschäftsausstattung zur Verfügung, weitere 0,6 Millionen Euro für Projekte im Bereich erneuerbarer Energien. In diesem Zusammenhang teilte Köhler mit, dass die FWO beabsichtige, sich an Windparks in der Region Oberfranken zu beteiligen. "Die FWO investiert langfristig in erneuerbare Energieprojekte, um später finanzielle Rückflüsse zur Abfederung von teuren Sanierungsmaßnahmen zu erhalten."

Zehn Cent pro Kubikmeter

Als die zentrale Maßnahme, die den angeschlossenen Kommunen entgegenkommt, sieht Köhler die Absenkung des Wasserpreises seitens der FWO. Dieser wird für alle Kunden zum 1. Januar 2013 um zehn Cent je Kubikmeter Abgabemenge für die Dauer von vier Jahren reduziert werden. Auch im kommenden Jahr werde der Betriebsaufwand hoch sein, erklärt Werkleiter Markus Rauh.
Dies hänge zum einen mit den seit einigen Jahren durchgeführten Sanierungsmaßnahmen zusammen. Zum anderen sei mit einer Umverlegungsmaßnahme zu rechnen. Danach müsse die FWO einen Teil ihrer Hauptfernleitung nach Bamberg bei Unterleiterbach wegen des Ausbaus der Bahnstrecke zur ICE-Trasse verlegen. red

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