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Zeltlager

"Das schöne ist, dass fast kein Handy geht"

Die Verantwortlichen des Gymnasiums Rudolstadt führten ein Zeltlager mit Kindern aus Uhlstädt auf dem Grünen Band in Lauenstein durch.
In diesem Jahr wird das improvisierte Volleyballfeld so gut angenommen wie noch nie.  Foto: Michael Wunder
 
von MICHAEL WUNDER
Die Aktion wird in Kooperation mit dem Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten Stadtsteinach und dem Thüringer Forst alljährlich durchgeführt. Forstwirtschaftsmeister Thomas Baumann, der mit der stellvertretenden Schulleiterin Kerstin Heinke ständig vor Ort ist, erklärte die Hintergründe der Aktion. Ziel ist es, dass die Kinder dem Wald und sein Umfeld besser kennenlernen. Deshalb stehen viele Aktionen zum Wald und dessen Lebensraum im Fokus des Geschehens. "Hier werden Holzbänke und Hochsitze mit den Jugendlichen gebaut und gleichzeitig ein Waldtheaterstück einstudiert", meinte der Forstmann.
Man habe sich einen ganzen Tag mit dem Borkenkäfer, der viele Fichten zunichte mache, befasst. Direkt auf dem ehemaligen Grenzstreifen stehen auch die Zelte, wo man übernachtet und sich versorgt. "Hier wird alles selbst gemacht, vom Brotbacken bis zum Holzkohleherstellen", meinte der Forstwirtschaftsmeister stolz. Alle zwei Jahre werden für die Schule und zum Grillen vor Ort Holzkohlen hergestellt. In rund 200 Meter Entfernung zum Camp hat man deshalb selbst gemachtes Holz gestapelt und abgedeckt und den Meiler entzündet. In wenigen Tagen wurde aus dem Holz die benötigte Holzkohle. Die Anleitung dazu gab der Forstwirtschaftsmeister. In der Nacht muss die Feuerwache, bestehend aus Erwachsenen und Kindern auch die nachschauen und den Kohlenmeiler überprüfen.
"Das schöne hier oben ist, dass fast kein Handy geht", meinten die beiden Verantwortlichen übereinstimmend. "Die Kinder sind voll bei der Sache", sagte die stellvertretende Schulleiterin. Es vergeht kein Tag ohne besondere Aktion . mw
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