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Bürgermeisterkandidat

CSU schickt Bernd Rebhan ins Rennen

Die geschlossenen Küpser Christsozialen wollen mit dem 50-Jährigen das Rathaus erobern.
Raimund Schramm (links) gratuliert Bernd Rebhan zur Nominierung. Foto: Veronika Schadeck
 
von VERONIKA SCHADECK
Bernd Rebhan will am 5. Februar nächsten Jahres den Chefsessel im Küpser Rathaus erobern. Er wurde am Dienstagabend im Sportheim von 36 Wahlberechtigten und somit einstimmig zum CSU-Bürgermeisterkandidaten gekürt.
Die zweitgrößte Gemeinde im Landkreis Kronach gilt nicht nur als das "Toskana des Frankenwaldes", sondern auch als das "Tor zum Süden". Die knapp 8000 Einwohner zählende Gemeinde ist umgeben von sanften Hügeln, historischen Gebäuden, sieben Schlössern und einer Burg.
Als Chef der Kripo Coburg hat Bernd Rebhan einen interessanten, sicheren und abwechslungsreichen Job. Seine Kandidatur begründete der 50-Jährige mit Liebe zu seiner Heimat und: "Ich bin mit Leib und Seele Kommunalpolitiker!". Das sei auch der Unterschied zu seinen jetzigen Aufgaben. Durch seinen Beruf sei er in den letzten 30 Jahren viel herumgekommen und habe Erfahrungen sammeln dürfen. Seit 1996 sei er im Gemeinderat, seit 2002 habe er das Amt des Zweiten Bürgermeisters inne. Er sei überzeugt, dass er als Bürgermeister zusammen mit seinem Gemeinderat, der Verwaltung, dem Bauhof und auch mit den Bürgern und Ehrenamtlichen einiges bewegen könne - trotz zwölf Millionen Euro an Schulden.


Schwerpunkte der Arbeit

Schwerpunkte seiner Arbeit würden unter anderem sein: ein funktionierendes Sozialnetz mit umfangreichen Betreuungsmöglichkeiten für Jung und Alt, die Sanierung der Schule mit rund zehn Millionen Euro, der Ausbau der Infrastruktur. Weiterhin sollen für Neugeborene Willkommenspakete geschnürt werden.
Bernd Rebhan, der im Ortsteil Tüschnitz geboren wurde und all den Jahren seinem Heimatdorf treu geblieben ist, will auch die zentrale Lage der Gemeinde nutzen, um mehr Gewerbetreibende anzusiedeln. Deshalb sollen auch Gewerbeflächen ausgewiesen werden. Derzeit stehen rund 1600 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen 3000 Bürger gegenüber, die sozialversicherungspflichtig tätig sind.
Rebhan erwähnte den Ausbau der B 303 und der B 173. Vor allem bei den Ortsdurchfahrten in Küps und Oberlangenstadt würden qualifizierte Lösungen gebraucht. Die Interessen der Bürger dürften nicht unter die Räder kommen.
Ein Anliegen ist dem zweifachen Familienvater auch die strukturelle Aufwertung der Gemeinde. Hier verspricht sich Bernd Rebhan bei der Anwendung des Denkmalkonzepts Chancen, zumal der Freistaat entsprechende Projekte mit 90 Prozent im Rahmen des Städtebaus fördere.
Rebhan ließ auch keine Zweifel daran, dass er verstärkt auf Kooperationen und Netzwerke setzen wolle, beispielsweise auf touristischer Ebene oder bei der Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene.
Rebhan versprach auch, die Bürger mitzunehmen. Regelmäßig sollen Bürgerbegehungen stattfinden, die Gemeinderatssitzungen sollen mitunter außerhalb des Rathauses stattfinden etc. Und er ließ keinen Zweifel daran, dass er als Bürgermeister auf das Engagement der Bürger angewiesen sein werde.


Problematik begreifen

Unter den Anwesenden war auch Altbürgermeister Raimund Schramm. Der 85-Jährige forderte die Küpser auf: "Macht Euch für ihn stark!" Bernd Rebhan sei ein fachlich qualifizierter Mann mit einem hervorragenden Charakter. Er könne die Problematik einer Gemeinde begreifen und entsprechend handeln.
Raimund Schramm wies darauf hin, dass "Bürgermeistersein kein einfaches Geschäft ist!". Ein Bürgermeister trage Verantwortung, müsse Beschlüsse umsetzen und sich Widersprüchen stellen. Und angesichts der weltpolitischen Lage meinte er: "Es wird künftig nicht einfacher werden, eine Gemeinde zu führen!" Abschließend bedankte sich Bernd Rebhan bei seiner Familie, bei seinen Freunden für das gute Miteinander. Und er bat sie um Unterstützung für die kommenden Wochen.
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