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Dorferneuerung

Burkersdorf soll herausgeputzt werden

Der Marktgemeinderat Küps beschloss die "einfache Dorferneuerung" für Burkersdorf. Die Einwohner wollen mitwirken und haben sich Gedanken gemacht.
Die Mitglieder der Garten- und Naturfreunde Burkersdorf, Hannelore Prediger, Irene Münch-Vogel und im Traktor Kurt Münch-Vogel verschönerten den Ort schon vor zwei Jahren. Nun geht es richtig an die Dorferneuerung.  Foto: Karl-Heinz Hofmann
 
von FRIEDWALD SCHEDEL
Der Marktgemeinderat Küps beschloss am Dienstagabend einstimmig die Durchführung der "einfachen Dorferneuerung" für Burkersdorf. Nach einer Kostenschätzung des Ingenieurbüros liegt man bei netto 830 000 Euro, ohne Gemeinschaftshaus. Hinzu kommen für den Markt noch weitere Beträge im sechsstelligen Bereich für Leitungen und Gehweg.

Ortssprecher Volker Wündisch freute sich, dass man in so kurzer Zeit so weit vorangekommen ist. Ins Hintertreffen geraten sei man leider mit der Verkehrsberuhigung in Richtung Hainweiher. In einer Machbarkeitsstudie solle die günstigste Lösung für die Schaffung eines Gemeinschaftshauses gefunden werden.

Viele Burkersdorfer waren zur Sitzung des Gemeinderats gekommen, weil es um ihre Dorferneuerung ging, die nach Meinung von Sitzungsteilnehmern überfällig ist. Bürgermeister Herbert Schneider (parteilos) wies auf das Mitwirken der Bürger bei Versammlungen im Vorfeld der Sitzung hin.

Vorgesehen sind:

1. Sanierung der Ortsstraße "Burgkunstadter Straße" von der Einmündung der Kreisstraße bis einschließlich Einfahrtsbereich "Am Bach";

2. Sanierung der Ortsstraße "Am Bach" einschließlich Schaffung einer Gehwegverbindung zwischen den Ortsstraßen "Burgkunstadter Straße" und "Am Bach";

3. Schaffung eines Gemeinschaftshauses in drei Varianten: im Bestand "Altes Pfarrhaus" oder Neubau oder mit Feuerwehrhaus;

4. Gestaltung des Pfarrgartens als Ortsmittelpunkt mit Festplatz und Kinderspielplatz;


5. Schaffung von Parkflächen im Bereich des Friedhofs;


6. Abriss des alten Vereinsheims.


Für den Markt entstehen auch Kosten bei der Leitungserneuerung: netto weitere 454 400 Euro. Weil der Landkreis die Kreisstraße durch Burkersdorf für 831 000 Euro komplett ausbaut, muss der Markt weitere 127 000 Euro für den Gehweg aufbringen.


Weitere Punkte in der Sitzung des Marktgemeinderats

Bürgerversammlung Die zentrale Bürgerversammlung des Marktes Küps findet am Donnerstag, 10. November, 19 Uhr, in der Turn- und Festhalle statt.

Haushalt Bürgermeister Herbert Schneider stellte fest, dass noch keine objektive Aussage zur Entwicklung der Haushalts- und Finanzwirtschaft 2016 getroffen werden könne. Bei Gewerbesteuer und Einkommensteueranteil seien in den ersten drei Quartalen etwas erhöhte Einnahmen festzustellen.

Zuschüsse Zur Anschaffung eines Mannschaftstransportwagens für die Feuerwehr Johannisthal gibt es laut Regierung von Oberfranken 13 100 Euro Zuschuss, für die Beschaffung eines Mehrzweckfahrzeugs für die Feuerwehr Oberlangenstadt 17 850 Euro.

Schule Für die energetische Sanierung der Grund- und Mittelschule Küps (Erneuerung der Fenster, Türen und Oberlichter im Hauptgebäude und Hallenbad) gibt es 770 600 Euro (80 Prozent) Zuschuss.

Umsatzsteuer Der Markt entschied sich dafür, bis 2020 das alte Recht beizubehalten. Bei der Änderung des Umsatzsteuergesetzes war festgelegt worden: Hoheitliche Tätigkeiten sind weiter umsatzsteuerfrei. Wo die Gemeinde privatwirtschaftlich tätig wird, würde sie der Umsatzsteuerpflicht unterliegen, könnte jedoch Vorsteuerabzug geltend machen. Nach einer Prüfung stellte sich heraus, dass das alte Recht für den Markt günstiger ist.

Wasserwerke Die Bilanzsumme nahm 2015 um 0,6 Millionen Euro auf 7,2 Millionen Euro zu. Der Gewinn von fast 97 000 Euro wird zur Tilgung des Verlustvortrags verwendet. Die Umsatzerlöse aus Wasserlieferungen sind gestiegen.

Solarpark Die Öffentlichkeit und die Träger öffentlicher Belange wurden bei der Aufstellung des entsprechenden Bebauungsplans und Änderung des Flächennutzungsplans frühzeitig beteiligt. Die Zusammenstellung des Ingenieurbüros wird eingearbeitet und die nächste öffentliche Auslegung in die Wege geleitet.

Bauantrag Der Antrag von Christina Zapf, Dörfles-Esbach (Bau eines Hauses mit Garage/Carport in Tüschnitz) wurde befürwortend weitergeleitet.

Beschwerde Kerstin Schmidt-Müller bedauerte, dass man in der Schule Johannisthal von einer Baustelle überrascht worden sei. Bei den Arbeiten sei ein Telefonkabel zerstört worden. Sperrmüll liege seit Wochen im Flur, einem Fluchtweg, herum und werde vom Bauhof nicht abgeholt. Fast jeden Morgen müsse man leere Alkoholflaschen und Zigarettenkippen wegräumen. Von einem ungestörten Schulbetrieb könne nicht die Rede sein. Bürgermeister Schneider war überrascht von den Arbeiten und wollte sich am folgenden Tag erkundigen, wer denn da tätig sei.
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