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Gemeindeentwicklungskonzept

Bürgerinteresse ist ungebrochen

Am Wochenende rauchten in der Leßbachtalhalle einmal mehr die Köpfe. Vor allem der Verkehr ist als Minuspunkt ins Visier geraten.
Viel Diskussionsstoff und Arbeit gab's am Samstag für die Weißenbrunner in der Leßbachtalhalle bei der Ausarbeitung des GEK. Foto: eh
 
von KARL-HEINZ HOFMANN
Das Interesse am Gemeindeentwicklungskonzept (GEK) ist im Bierdorf ungebrochen. Wieder nahmen sich zahlreiche Bürger die Zeit, um mit einigen Gemeinderäten und dem Bürgermeister am GEK in ihrer Freizeit am Samstagvormittag zu arbeiten. Sie trafen sich in der Leßbachtalhalle.


14 von 16 Gemeinderäten da

Die Tagung fand unter Leitung der beiden Mitarbeiterinnen des Baurconsult Architektur- und Ingenieurbüros aus Haßfurt, Claudia Roschlau und Maren Wirth, statt. Ständiger Begleiter und Berater ist auch Joachim Block vom Amt für ländliche Entwicklung für Oberfranken (ALE). Bürgermeister Egon Herrmann zeigte sich sehr erfreut über die rege Teilnahme. Immerhin waren 14 von 16 Gemeinderäten anwesend, dazu über 50 Bürger. Besonderer Gruß galt Claudia Ringhoff, der Leiterin des Modellprojektes "Aktive Bürgerschaft", dessen Träger der Caritasverband für den Landkreis Kronach ist. Bei dem Treffen am Samstag brachten die Arbeitskreise ihre Vorschläge zu Mobilität, Verkehr und Öffentliche Nahverkehrsanbindung ein.
Dieser Vitalitätscheck befasste sich mit der Bestandsaufnahme, was ist gut und was muss wie verbessert werden. Es kamen dabei Anregungen, wie zum Beispiel die Einführung eines Bürgerbusses oder auch Busverbindungen zu besonderen Veranstaltungen in Kronach und mehr. Claudia Roschlau erinnerte nochmals im Rückblick an die bisher stattgefundenen Treffen 2016. Nun also der Vitalitätscheck.


Überall Handlungsbedarf

Nach der Auswertung der Arbeitsunterlagen durch die Arbeitskreise lasse sich gemeindeteilübergreifend festhalten, dass vor allem der Verkehr hinsichtlich Zustand der Straßen und Wege, aber auch hinsichtlich der Anbindung an den ÖPNV, sich als Schwäche herauskristallisierte. Auch fehlende Rad- und Gehwege entlang der öffentlichen Straßen werden als Mangel gesehen. Durchweg als schwach wurden auch die Themenfelder Wohnstandort, Wirtschaft, Landwirtschaft, Kultur/Freizeit/Tourismus, medizinische Versorgung, soziale Einrichtungen, Dorfgestaltung/Dorfbild, Grund- und Nahversorgung bewertet. Festzuhalten ist, dass kein Handlungsfeld von den Bürgerinnen und Bürgern als stark bewertet wurde und somit bei allen Themen Handlungsbedarf besteht.


"Am Ball bleiben"

Mit dem Vitalitätscheck stellt die Ländliche Entwicklung ein datenbankgestütztes Analyseinstrument zur Verfügung, um die bauliche, funktionale und soziale Situation als Basis für Dorferneuerung. Abschließend ermutigte der Bürgermeister die Bürger, am Ball zu bleiben. Eventuell werde man die Zeit bis zur Abschlussveranstaltung mit Einbeziehung von Claudia Ringhoff und ihrem Projekt "Aktive Bürgerschaft" überbrücken.


Wie geht's jetzt weiter?


Jetzt wird es für die Bürger erst einmal eine längere Pause geben. Weiter geht es im Gemeinderat zu einer gemeinsamen Abstimmungsrunde zwischen Gemeinderat und ALE. Danach erfolgt die Anhörung der Behörden und die öffentliche Auslegung der Maßnahmen. Im Juni/Juli wird es eine Klausurtagung in Klosterlangheim geben, zur Abstimmung des erarbeiteten Gesamtkonzeptes zwischen Gemeinderat, Verwaltung und ALE. Für Juli/August ist die Fertigstellung des Gesamtkonzeptes mit Ergebnisbericht zur Beratung und Bewilligung im Gemeinderat vorgesehen. Die Abschlussveranstaltung ist für September 2017 geplant. Darin sollen Ergebnisse präsentiert und der Bericht über den Vitalität scheck vorgestellt werden. eh
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