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Jubiläum

Benefizkonzert als Höhepunkt

Das 125. Jubiläum des Gesangvereins "Cäcilia"ging mit einem musikalischen Highlight zu Ende.
Stefan Reuther dirigiert auf der Empore mit der Trompete den Frauenchor der Chorgemeinschaft Steinwiesen-Nurn beim "Vater unser".  Foto: Susanne Deuerling
 
von SUSANNE DEUERLING
Höhepunkt und gleichzeitig Abschluss der Feierlichkeiten zum 125. Jubiläum des Gesangvereins "Cäcilia" war das Benefizkonzert in der Pfarr- und Wallfahrtskirche "Mariae Geburt". Vier hervorragende Chöre aus der Region sangen unentgeltlich für den guten Zweck. Der Erlös kommt der Pfarrkirche zugute. Pfarrer Richard Reis meinte, dass am Anfang 1891 "Lätitia" stand, Freude und Fröhlichkeit. Freude am Singen ließ auch den Chor vor 125 Jahren entstehen: "Musik bewegt die Herzen, die sich zu dem hinwenden, der die Musik in die Herzen der Menschen gelegt hat, hin zu Gott." Pfarrer Reis sagte ein herzliches Vergelt's Gott dafür, dass sich an diesem Tag so viele Menschen zusammen gefunden haben, um etwas Gutes zu tun, den Menschen Freude zu schenken und zum Lobe Gottes zu singen.


Stecknadel wäre zu hören gewesen

Jubilierende Töne klingen durch die Pfarr- und Wallfahrtskirche "Mariae Geburt" in Steinwiesen. Die Orgelpfeifen scheinen sich zum Lobe Gottes zu überschlagen und Trompetentöne untermalen die Musik des Einzugsmarsches von Franz Kanefzky. Von der Empore herab erfüllt die Musik den gesamten Kirchenraum, die Akustik ist atemberaubend. Still sitzen die zahlreichen Besucher des Benefizkonzertes in den Kirchenbänken, man hätte eine Stecknadel fallen hören können.
Nun erklingt von der Empore das Vater unser von Josef Mittermaier jun., gesungen vom Frauenchor der Chorgemeinschaft Steinwiesen-Nurn. Neben den Frauenstimmen durchdringen die Orgel, gespielt von Karina Klaumünzner und die Trompete von Stefan Reuther die Kirche. Das geht ans Herz, Gänsehaut ist angesagt. Abgerundet wird das Ganze von der "Fantasie" von G.P. Telemann, bei dem die komplette Tonfolge der Orgel zum Einsatz kommt. Karina Klaumünzner (Leitung) holt aus dem Instrument alles heraus, was es gibt. Und weiter: Das "Ehre sei Gott" von Markus Pytlik, sowie das "Vater, unser Vater", dessen Text auf den Heiligen Augustinus zurückgeht, klingen hell durch den Kirchenraum.
"Singet froh, wir haben Grund zum Danken" von Jeremiah Clarke - so beginnen die Sänger und Sängerinnen des Gesangvereins "Eintracht" Neufang unter der Leitung von Gerhard Föhrweiser ihr singendes Gebet. Bei "The Rose" - "Die Rose" nach einem Text von Amanda Mc Broom werden viele der Zuhörer sentimental und ganz still. Die Lehre "Wer sucht, was ewig dauert, versäumt den Augenblick" ist aktueller als je zuvor. Beschwingter wird es bei einem irischen Lied "Lord of the dance", das vor Lebensfreude sprudelt. Das schöne Segenslied "Geh unter der Gnade, geh in Gottes Segen" macht Mut. Der Text von Manfred Siebald schenkt Hoffnung und Zuversicht.


"Ich bete an die Macht der Liebe"

Wenn Sascha Reimann "seinen" katholischen Kirchenchor Friesen dirigiert, dann ist er mit seinem ganzen Körper und seinem ganzen Herzen dabei. Er scheint ganz in der Musik aufzugehen und das überträgt sich auf den ganzen Chor. "Ich bete an die Macht der Liebe" von Dimitri Bortnjanski erklingt durch den Kirchenraum. Das Lied gehört zum nicht austauschbaren Zeremoniell des großen Zapfenstreichs der Bundeswehr. "Der Herr ist mein Hirt" von Bernhard Klein und "Herr, deine Güte" erklingen zur Ehre Gottes und zur Freude der Zuhörer. Ergreifend wird es beim "Ave Maria" von Charles Gounod. Den Abschluss bildet das "Gebet" - Lieber Gott wir danken dir, das durch Gotthilf Fischer und den Fischerchören bekannt wurde.
Mit einem "Allgemeinen Lob und Dankgesang" von Johann Georg Herzog, der von der Empore erklang, brachte sich der Chor "Gemeinsangkeit" aus Nordhalben unter der Leitung von Ilona Ruf in das geistliche Konzert in der Pfarr- und Wallfahrtskirche "Mariae Geburt" in Steinwiesen ein. Mit dem "Dona la pace Signore", einem Lied aus Taizé, von Donna Stella interpretiert wird und dessen Melodie über einige Oktaven geht, begeisterte auch die "Gemeinsangkeit". Mit "Accipite" - den Wandlungsworten in lateinischer Sprache, neu aufbereitet von Udo Simon füllte der Chor den gesamten Kirchenraum aus. Gefolgt wurde diese Erinnerung an das letzte Abendmahl mit dem "Ave Verum" von Camille Sanint-Saens.
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