DETTELBACH

Zugedröhnt über die Autobahn

Die Polizei zog zwei Autofahrer, die unter Drogeneinfluss standen, aus dem Verkehr. Einer der beiden hatte in seiner Wohnung eine größere Menge Rauschgift deponiert.
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Haschisch und Marihuana (Symbolfoto)

Am Montagvormittag haben Fahnder der Autobahnpolizei Würzburg-Biebelried bei Kontrollen bei Dettelbach in der Nähe des Biebelrieder Kreuzes zwei Autofahrer vorübergehend aus dem Verkehr gezogen. Sie standen unter Drogeneinfluss. In der Wohnung des einen wurde außerdem eine größere Menge Rauschgift sichergestellt.

Cannabis konsumiert

Gegen 9.30 Uhr hatten die Fahnder auf der A 7 einen VW Passat ins Visier genommen. Kurz vor dem Biebelrieder Kreuz stoppten sie den Wagen. Bei der Durchsuchung fanden sie im Fahrzeug einige Gramm Marihuana, teilt die Autobahnpolizei mit. Außerdem bemerkten sie bei dem Fahrer drogentypische Auffälligkeiten. Ein Test wies auf den Konsum von Cannabisprodukten hin, was der 52-Jährige auch einräumte. Eine Blutentnahme folgte. Die Weiterfahrt wurde für mehrere Stunden unterbunden.

Außerdem erwähnte der Mann, mehr Rauschgift in seiner Wohnung in Niedersachsen zu lagern. Als Kriminalbeamte der niedersächsischen Polizei dies überprüften, fanden sie dort 40 Gramm Marihuana und 70 Gramm Haschisch. Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.

Weiterfahrt vorerst gestoppt

Gegen 11.45 Uhr kontrollierten die Beamten auf der A 3 einen Kleinwagen und Fahrer. Auf die Frage der Beamten nach unerlaubten Stoffen, gab er den Polizisten einen Joint. Weitere Betäubungsmittel hatte er offensichtlich nicht dabei.

Jedoch hatten die Fahnder den Verdacht, dass er unter Rauschgifteinfluss stehen könnte. Ein Test zeigte an, dass der Mann aus Baden-Württemberg erst kurz davor Cannabisprodukte zu sich genommen hatte. Der 31-Jährige musste zur Blutentnahme und seinen Wagen für mehrere Stunden abstellen.

Gegen ihn, wie auch gegen den Autofahrer aus Niedersachsen, wird nun laut Polizeibericht unter anderem wegen Verdachts einer Fahrt unter Drogeneinwirkung ermittelt.

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