VOLKACH/GAIBACH

Volkacher Umgehung in der Warteschleife?

Die Sonderbaulast für die Umgehung Volkach-Gaibach wird möglicherweise für drei bis vier Jahre auf Eis gelegt. Der Volkacher Stadtrat muss entscheiden.
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Umgehung Volkach-Gaibach
Die Staatsstraße 2271 zwischen Volkach - hier am Ortsausgang in der Gaibacher Straße - und Gaibach ist stark verkehrsbelastet. Deshalb gibt es seit vielen jahren eine Diskussion um eine Umgehungsstraße.

Eine böse Überraschung könnte der Volkacher Stadtrat am Montag (18. September) den Befürwortern der Umgehung Volkach-Gaibach bereiten: Das Gremium diskutiert den Vorschlag der Verwaltung, vorerst auf eine Übernahme der Sonderbaulast (Stadt ist Bauherr, Freistaat fördert großzügig) zu verzichten.

Die Abkehr von der Ende 2012 beschlossenen Sonderbaulast hängt laut Beschlussvorlage mit dem Staatsstraßenausbauplan des Freistaats zusammen, der 2020/21 überarbeitet wird. Da kommt auf den Tisch, welche Projekte der Freistaat selbst finanziert (Dringlichkeit 1).

Entscheide sich der Stadtrat vor diesem Zeitpunkt für die Sonderbaulast, sei eine Höherstufung des Projekts vom Tisch, so Bürgermeister Peter Kornell. Er wolle die Chance wahren, dass der Freistaat die – nach alter Schätzung – 16,5 Millionen Euro teure Umgehung bezahlt. Er sei angesichts der jüngsten Verkehrsprognosen optimistisch, das das Vorhaben bei der Neubewertung besser abschneiden werde als 2011. Damals kam die Umgehung in Dringlichkeit 2 und wäre chancenlos vor 2025.

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