MAINSTOCKHEIM

Turm am Feuerwehrhaus: ein Versicherungsfall?

Der Turmbau zu Mainstockheim bewegt weiter die Gemüter im Gemeinderat. Und wenn der seinen Missmut in Handeln umsetzt, muss die Schadensfrage geklärt werden.
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Turm am Feuerwehrhaus: ein Versicherungsfall?
Die Umstände um den Anbau ans Feuerwehrhaus in Mainstockheim, auf dem für die Gemeinderäte in der Bauausführung plötzlich der Ansatz eines Turmes zu sehen ist (wir berichteten), löste auch in der Ratssitzung am Donnerstagabend Diskussionen aus. Und das gleich zu Beginn der Sitzung. Denn Ratsmitglied Peter Brandner monierte einige der Formulierungen des Ratsprotokolls der vergangenen Sitzung. Schlauchschacht, Schlauchturm oder Schlauchtrocknung – nach Brandners Meinung sei eine genaue Begrifflichkeit wichtig, auch für den künftigen Betrieb im Feuerwehrhaus. Bei möglichen Unfällen im Bereich der neuen Anlage sei eine genaue Definition nötig und die vermisse er im Protokoll. Kein Thema für Bürgermeister Karl-Dieter Fuchs, der in der Dezembersitzung die Diskussion verursacht hatte. Denn entgegen den Plänen, die vom Rat abgesegnet waren, ragt nun doch über das Dach des Anbaus am Feuerwehrhaus ein Türmlein hervor. Dass diese „Eigenmächtigkeit“ oder auch das „Versehen“ des Bürgermeisters angesichts einer längeren Diskussion im Vorfeld, bei der es auch um die Kosten des Anbaus ging, bei etlichen Räten auf Missstimmung traf, wurde in der damaligen Ratssitzung deutlich. Nun stellte Fuchs klar: Er habe einen möglichen finanziellen Schaden für die Gemeinde, der durch die Mehrkosten des Turms entstanden ist, bei der entsprechenden Versicherung gemeldet. Diese wiederum prüfe, diesen Schadensfall anzuerkennen, wenn entsprechende Schadensforderungen von Seiten des Gemeinderats an ihn erhoben werden. Dazu ist ein entsprechender Gemeinderatsbeschluss nötig. Der aber wurde am Donnerstag – zumindest in öffentlicher Sitzung – noch nicht gefasst wurde. Wie hoch die Kosten eines möglichen Schadens sind, darüber wird derzeit noch spekuliert. Im Raum steht eine Schätzung von 20 000 Euro. Eine exakte Kostenberechnung wird es erst nach einem Gemeinderatsbeschluss geben, der Fuchs in Regress nimmt.

Die Umstände um den Anbau ans Feuerwehrhaus in Mainstockheim, auf dem für die Gemeinderäte in der Bauausführung plötzlich der Ansatz eines Turmes zu sehen ist (wir berichteten), löste auch in der Ratssitzung am Donnerstagabend Diskussionen aus. Und das gleich zu Beginn der Sitzung.

Denn Ratsmitglied Peter Brandner monierte einige der Formulierungen des Ratsprotokolls der vergangenen Sitzung. Schlauchschacht, Schlauchturm oder Schlauchtrocknung – nach Brandners Meinung sei eine genaue Begrifflichkeit wichtig, auch für den künftigen Betrieb im Feuerwehrhaus. Bei möglichen Unfällen im Bereich der neuen Anlage sei eine genaue Definition nötig und die vermisse er im Protokoll.

Kein Thema für Bürgermeister Karl-Dieter Fuchs, der in der Dezembersitzung die Diskussion verursacht hatte. Denn entgegen den Plänen, die vom Rat abgesegnet waren, ragt nun doch über das Dach des Anbaus am Feuerwehrhaus ein Türmlein hervor. Dass diese „Eigenmächtigkeit“ oder auch das „Versehen“ des Bürgermeisters angesichts einer längeren Diskussion im Vorfeld, bei der es auch um die Kosten des Anbaus ging, bei etlichen Räten auf Missstimmung traf, wurde in der damaligen Ratssitzung deutlich.

Nun stellte Fuchs klar: Er habe einen möglichen finanziellen Schaden für die Gemeinde, der durch die Mehrkosten des Turms entstanden ist, bei der entsprechenden Versicherung gemeldet. Diese wiederum prüfe, diesen Schadensfall anzuerkennen, wenn entsprechende Schadensforderungen von Seiten des Gemeinderats an ihn erhoben werden.

Dazu ist ein entsprechender Gemeinderatsbeschluss nötig. Der aber wurde am Donnerstag – zumindest in öffentlicher Sitzung – noch nicht gefasst wurde.

Wie hoch die Kosten eines möglichen Schadens sind, darüber wird derzeit noch spekuliert. Im Raum steht eine Schätzung von 20 000 Euro. Eine exakte Kostenberechnung wird es erst nach einem Gemeinderatsbeschluss geben, der Fuchs in Regress nimmt.

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