VOLKACH

Start unter Schirmen und Regen-Ponchos

Eröffnung des 69. Fränkischen Weinfestes am Freitagabend: Petrus öffnete seine Schleusen wie nie zuvor und machte den Auftakt zu einem ungemütlichen Erlebnis.
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Dauerregen begleitete den Auftakt des 69. Fränkischen Weinfests in Volkach.

„Für Sorgen sorgt das liebe Leben. Und Sorgenbrecher sind die Reben“, lud Alina Wiederer am Freitagabend beim Empfang des 69. Fränkischen Weinfests die Gäste ein, den Alltagsstress zu vergessen. Gemeinsam mit der Fränkischen Weinkönigin Silena Werner und dem Volkacher Ratsherrn Werner Burger eröffnete die Volkacher Weinprinzessin Frankens größtes Schoppentreffen.

Drei Premieren

Der Auftakt auf dem Marktplatz war von drei Premieren begleitet. Für Silena Werner und Alina Wiederer war es das erste Volkacher Weinfest als hoheitliche Gastgeberinnen. Die dritte Premiere feierte Petrus, der seine Schleusen wie nie zuvor öffnete und die Ouvertüre zu fünf Weinfesttagen zum ungemütlichen Erlebnis machte.

Der traditionelle Festzug mit der Volkacher Stadtkapelle zum Festplatz fiel ebenso ins Wasser wie die Bewirtung der Ehrengäste vor der Bühne. Trotz des Dauerregens fanden sich anfangs bis zu 500 Besucher vor der Bühne ein, um den Startschuss durch die Weinhoheiten und die Symbolfiguren mitzuerleben.

Verbundenheit mit der Stadt

Weinprinzessin Alina Wiederer wünschte den Gästen „frohe Begegnungen, lustige Gespräche und ganz viel Spaß“. Den heimischen Winzern dankte sie für die „mühsame und erfolgreiche Arbeit“ der vergangenen Jahre. Weinkönigin Silena Werner – „selbst ein Kind der Mainschleife“ – meinte: „In Franken werden die schönsten Weinfeste Deutschlands gefeiert, vor allem in Volkach.“ Ratsherr Werner Burger war begeistert von der Resonanz beim Auftakt trotz des nasskalten Wetters. „Das zeigt die Verbundenheit mit der Stadt Volkach und den Winzern“, so Burger. Das Leben sei viel zu kurz um schlechten Wein zu trinken, zitierte der Ratsherr den Dichter Johann Wolfgang von Goethe. Je später der Abend wurde, umso mehr füllte sich der Festplatz mit Menschen, die sich mit Schirmen und Regen-Ponchos gegen die Nässe schützten.

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