VOLLEYBALL: BAYERNLIGA

Volkach reizt das Spiel voll aus

Schon wieder muss Volkach für die Entscheidung in den Tie-Break: Diesmal zwingt ein forscher Aufsteiger die Mannschaft in den fünften Satz. Sie behält die Nerven.
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Auf dem Sprung: Karsten Wagenhäuser bereitet sich mit Volkach auf den Sieg im Tie-Break vor.
Bayernliga Nord Männer

 

TV Bad Windsheim – VfL Volkach 2:3  
VC Eltmann II – TSV Zirndorf II 3:0  
TV Mömlingen – TV Faulbach 3:1  
VC Amberg – SC Memmelsdorf 2:3  
TB/ASV Regenstauf – TSV Abensberg 3:0  

 

 

1. (2.) TV Mömlingen 5 5 0 15 : 5 13  
2. (1.) SC Memmelsdorf 5 5 0 15 : 6 13  
3. (3.) TB/ASV Regenstauf 5 4 1 13 : 3 12  
4. (4.) VfL Volkach 5 3 2 13 : 10 9  
5. (6.) TV Bad Windsheim 5 2 3 9 : 10 7  
6. (5.) TSV Abensberg 5 2 3 8 : 9 7  
7. (6.) TV Faulbach 5 2 3 8 : 10 6  
8. (8.) VC Amberg 5 1 4 5 : 13 4  
9. (9.) VC Eltmann II 5 1 4 4 : 12 3  
10. (10.) TSV Zirndorf II 5 0 5 3 : 15 1  

 

TV Bad Windsheim – VfL Volkach 2:3 (23:25, 25:18, 18:25, 25:21, 9:15)

Erneut haben Volkachs Volleyballer eine Begegnung voll ausgereizt: Zum vierten Mal in bislang fünf Spielen dieser Saison mussten sie in den Tie-Break, und zum zweiten Mal setzten sie sich dabei durch. Diesmal hatte Aufsteiger Bad Windsheim sie in die Verlängerung gezwungen, der furios in die Saison gestartet war und auch schon beim Spitzenteam Regenstauf gewonnen hatte. Das Publikum war denn auch enthusiastisch bei der Sache und sorgte für packende Atmosphäre in der Halle. Das Spiel passte sich an und war durchgehend stimmungsgeladen.

Volkach stand anfangs stabil in der Annahme und erzielte so im ersten Satz viele direkte Punkte. Die Gastgeber hielten kämpferisch dagegen und den Durchgang offen. Am Ende waren die Volkacher etwas abgebrühter und gewannen 25:23. Aber wie so oft in dieser Spielzeit brach die Leistung des VfL nach einem starken Satz ein. Nach schnellem 5:1-Rückstand liefen die Volkacher die ganze Zeit einem Rückstand hinterher. Eine steigende Quote Annahme- und Abwehrfehler machte eine Aufholjagd unmöglich.

Die zehnminütige Pause brachte die Wende. Im dritten Abschnitt konnte sich Volkach auf ein starkes Kollektiv verlassen. Im Angriff stachen Diagonalangreifer Peter Moritz und Mittelblocker Tim Schumacher heraus. Als der Satz 25:18 gewonnen war, warnte Trainer Johannes Förster sein Team davor, den Gegner ins Spiel kommen zu lassen.

Aber erneut gingen die Volkacher zu unkonzentriert in den Satz. Einen 10:16-Rückstand wandelten sie noch in ein 19:19 – den Satz verloren sie dennoch. So ging es in den Tie-Break. Der VfL legte mit einer Angabenserie Karsten Wagenhäusers rasch ein 5:1 vor – und gab diese Führung bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand. So war der dritte Saisonsieg doch noch gesichert.

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