SCHIESSEN: BAYERNLIGA LUFTGEWEHR

Marktsteft trifft nur einmal voll ins Schwarze

Für den Aufsteiger reicht es nur zu einem von zwei möglichen Siegen. Doch immerhin eine Marktstefterin zeigt sich bei beiden Auftritten in überragender Form.
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Luftgewehr Bayernliga Nordwest

 

FSG Hilpoltstein – SSV Mitteleschenbach 3:2  
SG Dachsbach – BSG Bergrheinfeld 1:4  
SV Höbing – SSG Dynamo Fürth 3:2  
SG Marktsteft – SV Burglauer 2:3  
SG Dachsbach – SV Höbing 2:3  
FSG Hilpoltstein – SV Burglauer 3:2  
SG Marktsteft – SSV Mitteleschenbach 3:2  
BSG Bergrheinfeld – SSG Dynamo Fürth 2:3  

 

 

1. (1.) FSG Hilpoltstein 6 6 0 0 20 12 : 0  
2. (2.) SV Höbing 6 5 0 1 17 10 : 2  
3. (3.) BSG Bergrheinfeld 6 4 0 2 20 8 : 4  
4. (4.) SV Burglauer 6 4 0 2 19 8 : 4  
5. (5.) SG Marktsteft 6 3 0 3 15 6 : 6  
6. (6.) SSG Dynamo Fürth 6 2 0 4 13 4 : 8  
7. (7.) SSV Mitteleschenbach 6 0 0 6 8 0 : 12  
7. (7.) SG Dachsbach 6 0 0 6 8 0 : 12  

 

SG Marktsteft – SV Burglauer 2:3. Regina Merkert beeindruckte durch schnelles und treffsicheres Schießen und beendete ihren Wettkampf nach nur 21 Minuten mit hervorragenden 396 Ringen. Ihr Gegenüber lag chancenlos zurück und musste den Punkt mit 381 Ringen Marktsteft lassen. So erging es danach Merkerts Schwester Luisa. In der Spitzenpaarung blieb sie gegen die überragende Antonia Back chancenlos, die sogar auf 397 Ringe kam, während die Marktstefterin 385 Ringe erzielte.

Tanja Vehe traf wieder auf den tschechischen Berufssportler Petr Smol – und in der zweiten Serie zweimal die „8“. So unterlag sie trotz ausgeglichenen Verlaufs mit 387:390 Ringen. Ihr Ehemann Werner Vehe zeigte sich gut erholt. Er setzte sich in seiner Schlusspaarung gleich von der Gegnerin ab und glich mit 389:376 Ringen aus.

Die Entscheidung fiel in der Paarung 2. Anna-Maria Gnebner begann ihren Wettkampf mit drei Neunern, verließ den Stand und konzentrierte sich neu. Zwar fand sie sofort wieder ihren Rhythmus, lag aber zur Halbzeit mit drei Ringen zurück. Nach 30 Schüssen hatte sie den Rückstand auf noch einen Ring verkürzt, ihre Gegnerin zu diesem Zeitpunkt den Wettkampf mit 392 Ringen bereits beendet. Der Marktstefterin blieben zehn Wertungsschüsse, und sie musste 100 Ringe erzielen, um mit der Burglauerin gleichzuziehen und die Entscheidung im Stechen zu suchen. Nervenstark traf sie ein ums andere Mal ins Zentrum – erst im vorletzten Schuss verfehlte sie die „10“. Der Punkt und der Sieg gingen mit 391:392 Ringen an Burglauer.

SG Marktsteft – SV Mitteleschenbach 3:2. Die vierte Paarung ging erneut an Regina Merkert. Nach 14 Minuten hatte sie mit wiederum starker Leistung 395 Ringe erzielt – ihr Gegner blieb mit 383 Ringen weit zurück. Tanja Vehe war zu Beginn zu sehr in Rückstand geraten und musste trotz Steigerung in der zweiten Hälfte ihre Partie mit 379:387 Ringen abgeben. Luisa Merkert geriet in der Spitzenpaarung zunehmend in Rückstand, konnte in der Schlussserie nur noch verkürzen und unterlag mit 386:389.

Für Anna-Maria Gnebner begann es dagegen mit optimalen 100 Ringen. Sie erhöhte den Vorsprung und glich mit einem Ergebnis von 387:380 Ringen zum 2:2 aus. Spannend wurde es in der Schlusspaarung Werner Vehes. Nach drei von vier Serien lag er mit seinem Kontrahenten gleichauf, und auch nach 37 Schüssen standen beide bei 353 Ringen. Also entschieden die letzten drei Treffer über Sieg und Niederlage. Selbstbewusst erzielte der Marktstefter 29 Ringe und holte mit 382:380 Ringen den Sieg für den Aufsteiger.

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