HANDBALL: LANDESLIGA NORD MÄNNER

Marktsteft fehlt vor allem die Erfahrung

Ein vielversprechender Start mündet in ein ernüchterndes Ende: Der Aufsteiger verliert in Ingolstadt zwar das Spiel, nicht aber seine Illusionen.
Artikel einbetten
Landesliga Nord Männer

 

HSG Lauf/Heroldsberg – TV Helmbrechts 28:25  
MTV Ingolstadt – TV Marktsteft 36:29  
HSV Hochfranken – ASV Cham 19:24  
SV Auerbach – HC Forchheim 32:27  
TG Heidingsfeld – MTV Stadeln 28:13  
HSG Fichtelgebirge – TV Münchberg 29:36  
SG Regensburg – HC Sulzbach-Rosenberg 35:26  

 

 

1. (1.) HSG Lauf/Heroldsberg 9 8 0 1 284 : 209 16 : 2  
2. (2.) SG Regensburg 8 7 0 1 258 : 191 14 : 2  
3. (3.) TG Heidingsfeld 9 6 1 2 276 : 197 13 : 5  
4. (6.) MTV Ingolstadt 9 6 0 3 268 : 235 12 : 6  
5. (4.) HC Sulzbach-Rosenberg 9 5 0 4 245 : 249 10 : 8  
6. (5.) TV Helmbrechts 9 5 0 4 237 : 235 10 : 8  
7. (7.) ASV Cham 8 4 1 3 197 : 200 9 : 7  
8. (8.) SV Auerbach 8 4 1 3 225 : 230 9 : 7  
9. (9.) TV Münchberg 9 4 0 5 247 : 238 8 : 10  
10. (10.) MTV Stadeln 9 2 1 6 218 : 272 5 : 13  
11. (11.) TV Marktsteft 8 2 0 6 186 : 245 4 : 12  
12. (12.) HSV Hochfranken 9 2 0 7 207 : 277 4 : 14  
13. (13.) HC Forchheim 9 2 0 7 225 : 260 4 : 14  
14. (14.) HSG Fichtelgebirge 9 2 0 7 232 : 267 4 : 14  

 

MTV Ingolstadt – TV Marktsteft 36:29 (16:16). Eine starke Anfangsphase und ordentliche Vorstellung in der ersten Halbzeit nutzte den Marktsteftern nichts, um in Ingolstadt an seine jüngsten beiden Erfolge anzuknüpfen. Sie schienen anfangs noch beflügelt und führten gleich mit 3:0 und 4:1. Ingolstadt hatte mit dem 5:5 erstmals ausgeglichen, rannte jedoch bis kurz vor der Halbzeit stets einem Vorsprung der Gäste hinterher. „Wir haben zu schlampig vorne agiert und bekamen oft Gegenstöße“, erklärte Ingolstadts Abteilungsleiter Robert Napast.

Nach der Pause drehte sich das Geschehen mehr und mehr, auch weil Ingolstadt nun umgestellt hatte und nun mehr Zug zum Tor entwickelte. Dazu erwies sich der eingewechselte Torhüter Adnan Fejzovic als starker Rückhalt der Heimmannschaft. Der 1,96 Meter große Bosnier parierte in den engen Phasen mehrere Würfe der Marktstefter, die nun mehr und mehr in Rückstand gerieten und dabei kaum noch die passende Antwort parat hatten.

Marktstefts Trainer Vilo Vitkovic sah seine Mannschaft „in der ersten Halbzeit auf Augenhöhe“. Zu Beginn der zweiten Hälfte geriet sie aber mit drei Toren in Rückstand. „Wir haben noch umgestellt, aber der Gegner war zu erfahren“, sagte Vitkovic. Gerade über die linke Seite machte Ingolstadt viel Druck, während dem Aufsteiger die Kraft schwand. „Wir haben gesehen, dass wir so auswärts mithalten können“, sagte Vitkovic, und er hofft nun auf das nächste Spiel in Helmbrechts.

Verwandte Artikel
Noch keine Kommentare

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.