TISCHTENNIS: BAYERNLIGA MÄNNER

Etwashausen steckt in einem Dilemma

Die Rückkehr an die Spitze kann eines nicht verhehlen: Die Etwashäuser sind bei ihrem ehrgeizigen Projekt vor allem auf Ausrutscher der Konkurrenz angewiesen.
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Bayernliga Nord Männer

 

DJK SpVgg Effeltrich II – TTC Tiefenlauter 2:9  
TSV Ansbach II – TV Etwashausen 2:9  
TV Altdorf – TSV Eintracht Eschau 9:3  
SV-DJK Eggolsheim – TSV Eintracht Eschau 9:0  

 

 

1. (2.) TV Etwashausen 8 6 1 1 65 : 31 13 : 3  
2. (1.) TSV Bad Königshofen II 6 6 0 0 54 : 12 12 : 0  
3. (3.) TTC Tiefenlauter 6 4 1 1 46 : 33 9 : 3  
4. (5.) SV-DJK Eggolsheim 6 3 0 3 39 : 36 6 : 6  
5. (6.) TV Altdorf 6 3 0 3 35 : 39 6 : 6  
6. (4.) TV Erlangen 4 2 0 2 20 : 29 4 : 4  
7. (7.) TTC Rugendorf 5 1 1 3 32 : 36 3 : 7  
8. (8.) TSV Eintracht Eschau 4 0 1 3 13 : 35 1 : 7  
9. (9.) TSV Ansbach II 4 0 0 4 15 : 36 0 : 8  
10. (10.) DJK SpVgg Effeltrich II 5 0 0 5 13 : 45 0 : 10  

 

Auch bei ihrem Gastspiel in Ansbach haben sich die Etwashäuser von ihrer souveränen Seite gezeigt. Der Gegner hatte am Samstag nicht wirklich eine Siegchance, war in zweieinhalb Stunden von der Platte gefegt. Nach diesem 9:2 ist der TVE zurück an die Tabellenspitze der Bayernliga gestürmt, aber das Dilemma bleibt: Die Mannschaft ist ihrem großen Rivalen, dem TSV Bad Königshofen, nur an Spielen voraus, war bei ihrer rasanten Rallye durch Nordbayern in sieben Wochen sechsmal im Einsatz.

Doch die Etwashäuser können ruhig weiter vorlegen und bei ihren Spielen mit den Ohren wackeln – solange sich der TSV keine Blöße gibt und weiter souverän seine Kreise zieht, wird das nichts mit der Meisterschaft.

Hart umkämpft waren in Ansbach zwei der drei Doppel. Einmal hatten die Gastgeber den längeren Atem, als sie sich im fünften Satz mit 11:6 behaupteten, einmal die Etwashäuser: Bastian Herbert/Felix Günzel gewannen 11:9. Doch in den Einzelspielen manifestierte sich ein Klassenunterschied zwischen dem Kellerkind und dem Aufstiegsanwärter.

Bastian Herbert setzte seinen Aufwärtstrend fort und entschied beide Partien für sich. Jens Jung und Radu Botos entwickeln sich mehr und mehr zu Garanten des Erfolgs und errangen erneut je einen Punkt, Jung erst im fünften Satz. Als einziger gab Kapitän Christoph Sasse seine Partie in vier Durchgängen ab.

Nach zwei Wochen Pause bestreiten die Etwashäuser am 25. November zu Hause gegen Eschau schon ihr letztes Spiel in diesem Jahr. Danach heißt es warten: auf einen Ausrutscher des Rivalen.

Die Statistik des Spiels

TSV Ansbach II – TV Etwashausen 2:9 (13:30 Sätze)

Roth/Besser – Herbert/Günzel 2:3 (11:9, 11:5, 8:11, 4:11, 9:11)

Danzer/Mertel – Michalik/Jung 0:3 (9:11, 9:11, 9:11)

Niemela/Kutka – Sasse/Botos 3:2 (15:13, 10:12, 11:8, 4:11, 11:6)

Danzer – Bastian Herbert 1:3 (10:12, 11:4, 15:17, 5:11)

Roth – Kamil Michalik 0:3 (7:11, 4:11, 7:11)

Niemela – Christoph Sasse 3:1 (11:7, 9:11, 11:8, 11:4)

Mertel – Felix Günzel 1:3 (11:8, 3:11, 8:11, 9:11)

Besser – Radu Botos 1:3 (11:8, 8:11, 4:11, 11:13)

Kutka – Jens Jung 2:3 (11:2, 5:11, 13:11, 9:11, 9:11)

Danzer – Kamil Michalik 0:3 (9:11, 5:11, 7:11)

Roth – Bastian Herbert 0:3 (7:11, 9:11, 8:11)

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