FUSSBALL: NAMEN

Dettelbachs Duo steht vor dem Aus

Beim Kreisliga-Tabellenführer werden zum Saisonende die beiden erfolgreichen Trainer abgelöst. Sie müssen gehen und das mit einer eigenartigen Begründung.
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Tim Reiner (links) und Thomas Hofmann machen demnächst in Dettelbach Schluss.

Tim Reiner (30) und Thomas Hofmann (44) hören nach dieser Saison als Trainer beim Fußball-Kreisligisten Dettelbach und Ortsteile auf. „Der Verein teilte uns mit, dass er in der nächsten Saison mit einem neuen Trainer frischen Wind möchte“, erklärte Reiner. Er trainiert die Mannschaft, die zur Winterpause auf dem ersten Platz der Kreisliga 1 Würzburg steht, in seiner vierten Saison, Hofmann in seiner zweiten. Ob er dann eine neue Aufgabe übernehme, ließ Reiner offen.

Patrick Gutknecht (30) hört zum Saisonende nach zweieinhalb Jahren als Spielertrainer beim Kreisklassisten Ochsenfurter FV auf. „Ich suche eine neue Herausforderung als Spieler, Spielertrainer, Trainer oder Co-Trainer. Ich bin für alles offen“, teilte der 30-Jährige mit. Er hatte die Ochsenfurter im Januar 2016 übernommen und mit ihnen im Sommer als A-Klasse-Meister den Aufstieg in die Kreisklasse gefeiert. Zur Winterpause befindet er sich mit der Mannschaft auf dem zwölften Platz, dem unteren Relegationsrang.

Uwe Göb (49) hört zum Saisonende als Trainer beim Kreisligisten SV Sonderhofen auf. Er erreichte in seinem ersten Jahr auf Anhieb den zweiten Platz und scheiterte in der Relegation am Aufstieg, im zweiten Jahr gelang ihm mit der Mannschaft als Meister der Aufstieg in die Kreisliga. Dabei war der Neuling mehr als ein Jahr lang ungeschlagen geblieben, zur Winterpause belegt er Rang sieben. Der Verein befindet sich derzeit auf der Suche, wie Vorstand Jochen Müller erklärte.

Florian Warschecha (28) kommt nach sechs Monaten als Trainer des A-Klasse-Klubs TSV Repperndorf zum TSV Abtswind zurück. Dem Landesligisten wird der 28-Jährige erneut als Torhüter zur Verfügung stehen. Von 2014 bis 2017 trug er schon einmal drei Jahre lang das Abtswinder Trikot. Warschecha sagte, er wolle noch einmal die Chance nutzen, in der Landesliga, vielleicht sogar auch in der Bayernliga zu spielen. Repperndorfs Sportleiter Manuel Rüttiger mochte ihm dabei keine Steine in den Weg legen.

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