Dettelbach

Neue Ausstellung: 100 Wege über den Main

„Über. Brücken. 100 Wege über den Main“ heißt die Ausstellung die aktuell im Kultur- und Kommunikationszentrum (KuK) in Dettelbach gezeigt wird.
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Neue Ausstellung: 100 Wege über den Main
„Über. Brücken. 100 Wege über den Main“ heißt die Ausstellung die aktuell im Kultur- und Kommunikationszentrum (KuK) in Dettelbach gezeigt wird. Selten war so viel vom „Brückenbauen“ die Rede, wie in den Zeiten der Globalisierung. Sie stehen als Symbol für Verbindung, im Alltag hingegen sind sie meist schlichte Zweckbauten, heißt es in einer Pressemitteilung. Erst aus ihrer Geschichte wird verständlich, woher Brücken ihre Symbolkraft beziehen. Die Wanderausstellung „Über. Brücken. 100 Wege über den Main“ spürt der Geschichte am Beispiel der Mainbrücken nach. Feste Brücken waren kostspielig in Bau und Erhalt und daher äußerst selten. Nur sieben Brücken überspannten den Main im 18. Jahrhundert – sie verschafften ihren Städten Handel, Verkehr und Zolleinnahmen und sie waren selbst besondere Orte. Die Ausstellung zeigt Befestigungsanlagen, die Angriffe verhindern sollten oder Brückenheilige, die himmlischen Beistand erflehten. Erst Ende des 19. Jahrhunderts verloren die Mainbrücken ihren Seltenheitswert. Neue Übergänge aus Stein oder Strahlt entstanden. Ein weiterer Aspekt der Ausstellung: Fähren. In Dettelbach ist noch eine von vier Mainfähren unterwegs – die Hertha (im Bild) bringt Einheimische mit dem Auto wie auch zahlreiche Radfahrer über den Main von Dettelbach nach Mainsondheim. Zusätzlich werden die „river loops“ der Klangkünstlerin Denise Ritter ausgestellt. Für die Kulturzeichen 2017 war die Klangkünstlerin im Kitzinger Land unterwegs und machte Audio-Aufnahmen entlang des Mains – von Marktbreit bis Volkach. Die Ausstellung ist bereits zu sehen, am Dienstag, 18. Juli um 19 Uhr wird sie offiziell eröffnet. Joachim Ramming vom Kulturbüro FranKonzept führt ins Thema ein. Die Ausstellung endet am 27. August. Foto: Gerlinde Schadel

„Über. Brücken. 100 Wege über den Main“ heißt die Ausstellung die aktuell im Kultur- und Kommunikationszentrum (KuK) in Dettelbach gezeigt wird. Selten war so viel vom „Brückenbauen“ die Rede, wie in den Zeiten der Globalisierung. Sie stehen als Symbol für Verbindung, im Alltag hingegen sind sie meist schlichte Zweckbauten, heißt es in einer Pressemitteilung.

Blick zurück

Erst aus ihrer Geschichte wird verständlich, woher Brücken ihre Symbolkraft beziehen. Die Wanderausstellung „Über. Brücken. 100 Wege über den Main“ spürt der Geschichte am Beispiel der Mainbrücken nach. Feste Brücken waren kostspielig in Bau und Erhalt und daher äußerst selten. Nur sieben Brücken überspannten den Main im 18. Jahrhundert – sie verschafften ihren Städten Handel, Verkehr und Zolleinnahmen und sie waren selbst besondere Orte. Die Ausstellung zeigt Befestigungsanlagen, die Angriffe verhindern sollten oder Brückenheilige, die himmlischen Beistand erflehten. Erst Ende des 19. Jahrhunderts verloren die Mainbrücken ihren Seltenheitswert. Neue Übergänge aus Stein oder Strahlt entstanden.

Thema Mainfähren

Ein weiterer Aspekt der Ausstellung: Fähren. In Dettelbach ist noch eine von vier Mainfähren unterwegs – die Hertha (im Bild) bringt Einheimische mit dem Auto wie auch zahlreiche Radfahrer über den Main von Dettelbach nach Mainsondheim. Zusätzlich werden die „river loops“ der Klangkünstlerin Denise Ritter ausgestellt. Für die Kulturzeichen 2017 war die Klangkünstlerin im Kitzinger Land unterwegs und machte Audio-Aufnahmen entlang des Mains – von Marktbreit bis Volkach. Die Ausstellung ist bereits zu sehen, am Dienstag, 18. Juli um 19 Uhr wird sie offiziell eröffnet. Joachim Ramming vom Kulturbüro FranKonzept führt ins Thema ein. Die Ausstellung endet am 27. August. Foto: Gerlinde Schadel

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