KITZINGEN

Marktcafé: Bagger reißt Reste weg

Es staubt in der Kitzinger Marktstraße. Ein Abrissbagger räumt die beiden Häuschen am Marktcafe weg. Für die Zeit danach gibt's Pläne.
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Die Abrissarbeiten am Marktcafé sind in der Endphase.

Der Abriss des Kitzinger Marktcafés und der beiden Nebenbauten kommt in die spektakuläre Phase. Ein Bagger bricht derzeit die zwei Häuschen an der Marktstraße ab. Die Arbeiten sind laut Bauamt leicht im Verzug. Der Abbruch aller Bauten werde aber bis spätestens 5. Mai erledigt sein, sagte Harun Icli, zuständig für das Marktcafé.

Abbruch bisher „schmerzfrei“

Die Abrissarbeiten im Herzen von Kitzingen – schräg gegenüber dem Rathaus – laufen laut Icli ausgesprochen schmerzfrei. Es gebe bislang weder Probleme auf der Baustelle, noch Schwierigkeiten mit Anliegern oder sonstigen Bürgern. Mit ein Grund dafür dürfte sein, dass Fußgängertunnels in der Marktstraße und der Grabkirchgasse die Passanten weitgehend vor Baustaub und den Risiken eines Abrisses bewahren.

Damit das an wenigen Tagen freigeräumte Grundstück nicht wie ein hässliches Loch im Gebiss der Altstadt wirkt, werde die Stadt an der Optik arbeiten und „versuchen, das Gelände schön zu gestalten“. Zum Tag der Franken am 2. Juli soll laut Bauamt kein „Schandfleck“ das Marktumfeld verunzieren.

Baustart schon in diesem Jahr?

Der geplante Neubau an dieser Stelle könnte Icli zufolge noch in diesem Jahr in die Gänge kommen. Die Investorengemeinschaft Zapf, Beck und Hertel plant auf den bis dahin freien 377 Quadratmetern ein Wohn- und Geschäftshaus. Dabei würden zwei dreigeschossige Baukörper sich hier verbinden. Am Eck hin zur Lamm-Apotheke sollen eine Vinothek oder eine Cafébar angebaut werden.

Wenn sich der Staub des Abbruchs gelegt hat, ist die bauliche Leidensgeschichte des einstigen Marktcafés beendet. Das bröckelte jahrelang vor sich hin, bis die Stadt 2006 Teile des Baus abriss. Seither gammelte der Rest vor sich hin.

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