WIESENTHEID

Es brannte an allen Ecken und Enden

Es war einiges geboten im Wiesentheider Ortskern, als die Feuerwehren mitsamt dem Roten Kreuz ihr Können zeigten. Ein gelungener Auftakt zur Aktionswoche.
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Ernstfall im Ortskern: Aus einem Auto mussten Personen gerettet werden. Damit nicht genug. Gleichzeitig verunglückte an dieser Stelle ein Tanklaster und es stand ein Wohnhaus in Flammen. Die Feuerwehren aus Wiesentheid, den Ortsteilen sowie Abtswind und Rüdenhausen zeigten bei einer Übung ihr Können.
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Es war einiges geboten im Wiesentheider Ortskern, als am Samstagnachmittag die Feuerwehren aus Wiesentheid, Abtswind, Feuerbach, Geesdorf, Reupelsdorf, Rüdenhausen und Untersambach mitsamt dem Roten Kreuz ihr Können zeigten.

Vieles auf einmal

Zu der Feuerwehraktionswoche hatten die Retter am Neßtfellplatz ein Szenario mit verschiedenen Notfällen aufgebaut. Etliche Zuschauer, vor allem die jüngeren, waren beeindruckt vom Einsatz der Hilfskräfte, den sie aus nächster Nähe verfolgten.

Die jährliche Großübung für den Landkreis fand diesmal in Wiesentheid statt und ist Teil des Jubiläumsjahrs 150 Jahre Feuerwehr Wiesentheid.

Auch Tanklaster betroffen

Die Übungsvorgabe stellte einen Verkehrsunfall am Neßtfellplatz, bei dem ein Pkw gegen einen Radlader prallte. Gleichzeitig war ein Tanklastzug in das Geschehen verwickelt, aus dessen beschädigter Tankkammer Benzin austrat. Dann stoben auch noch aus einem Wohnhaus direkt in der Nähe dicke Rauchschwaden. Aus dem brennenden Gebäude mussten eingeschlossene Personen gerettet werden.

Helfer haben viel zu tun

Es brannte also an allen Ecken und Enden. Die Retter und Wehren eilten herbei und halfen im simulierten Notfall. Dabei legten die Wehren unter anderem eine Schlauchleitung zum etwa dreihundert Meter entfernten Werdsee am Gymnasium. Das brennende Wohnhaus konnte nur wenig später gelöscht werden. Im Mittelpunkt stand der Verkehrsunfall, bei dem die Bergung von Personen aus einem Fahrzeug anschaulich und eindrucksvoll demonstriert wurde.

Fachkundige Kommetare

Die einzelnen Schritte erläuterte der Wiesentheider Feuerwehrkommandant Michael Rückel über ein Mikrofon der staunenden Zuschauermenge. Er beschrieb zudem die Aufgaben, Fahrzeuge, Gerätschaften zur Rettung und Bergung und erläuterte, warum man wie vorgeht. Etwa eine Stunde dauerte der Einsatz der weit über 100 Retter, der seinen Zweck nicht verfehlt haben dürfte. Zum einen sollte die Notwendigkeit der Wehren und Helfer demonstriert werden. Zum anderen wollen Feuerwehr und Rotes Kreuz um weitere Interessierte werben, die sich künftig engagieren wollen.

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