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Wohnhäuser statt Autohandel

Der Geschosswohnungsbau nimmt auch in Volkach weiter fahrt auf. Eine Wohnanlage an der Dimbacher Straße brachte der Stadtrat jetzt ein Stück voran.
 

Grünes Licht für die geplante Wohnanlage an der Dimbacher Straße: Der Stadtrat Volkach stimmt der notwendigen Änderung des Bebauungsplanes zu. Damit gegenüber von Rewe und neben dem Devo-Baumarkt die Anlage mit zwei Häusern, einmal mit sechs und einmal mit neun Wohnungen plus Stellplätzen, von der Immobilienfirma bbw-w.weiss dort gebaut werden können, wird das Gewerbegebiet in ein Mischgebiet umgewandelt.

Kosten für die Stadt entstehen nicht, weil der Bauherr sämtliche dabei entstehenden Kosten selbst zahlt.

Dass dieser Wohnungsbau unproblematisch sei, versuchte Planer Arno Weimann aus Dettelbach den Räten per Plan mitsamt der Umgebung vorzustellen. Aktuell befindet sich an dem Platz noch ein Autohändler, der aber bald weichen wird. Irgendwelcher Lärm durch Gewerbe sei für die Bewohner auch nicht zu erwarten, so Weimann.

„Sowohl der Rewe als auch der Baumarkt sind nur tagsüber geöffnet, und direkt an dieses Gebiet schließt sich bereits ein Mischgebiet mit überwiegender Wohnbebauung an.“ In diesem Mischgebiet ist übrigens auch die Praxis eines Kleintierarztes beheimatet. Die umliegenden Gebäude seien allesamt zweigeschossig gebaut, die geplanten Wohnhäuser seien ebenfalls mit zwei Vollgeschossen sowie einem ausgebauten Dachgeschoss vorgesehen, sagte Weimann.

Auch hier sah der Planer keinerlei Problematik wegen der Anpassung an die Umgebung. Zudem verwies Bürgermeister Peter Kornell auf das bereits bestehende Wohnhaus einer Immobilienfirma an der gegenüberliegenden Straßenseite: „Genau so darf man sich diese Häuser auch vorstellen, und wir haben in Volkach Bedarf an Wohnraum“.

Dass nun mit dem Bau der Häuser weiterer Boden versiegelt werde, sei leider ein Preis, den man für die Verdichtung des Innenbereiches zahlen müsse, so Weimann auf einen Einwand aus dem Rat. „Aber besser, wir stellen den Leuten in der Stadt Wohnraum zur Verfügung als im Außenbereich“, ergänzte der Bürgermeister. Einstimmig votierte der Rat dafür, den Bebauungsplan zu ändern.

Diese Wohnanlage war auch im Bauausschuss vor der Ratssitzung Thema, und zwar als Bauvoranfrage. Dort hatten die Räte der Anfrage zugestimmt, so dass der Bebauungsplan in Kürze für 14 Tage öffentlich ausgelegt werden wird und jeder, der ein berechtigtes Interesse gegen den Bau hat, seine Einwände einbringen darf.

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