RÖDELSEE

Viel zu wenig Parkplätze bei den Großveranstaltungen

Die Parkplatzproblematik wird besprochen: Veranstalter und Touristikrat wollen sich zusammensetzen
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Die Parkplatzproblematik bei Großveranstaltungen in Rödelsee sprach Bürgermeister Burkhard Klein in der Gemeinderatssitzung an. Dabei ging es auch um die Beschilderung mit Parkverbotsschildern, was nach Kleins Worten „fast vergebene Liebesmühe ist“.

Viele tausend Besucher kämen zu den laut Bürgermeister Burkhard Klein sehr gut organisierten und qualitativ hochwertigen Veranstaltungen, die weit über die Landkreisgrenzen bekannt seien. Dies bedeute aber auch viele Parkplätze.

Parkflächen gibt es derzeit bei der Bürgermeister-Deppisch-Straße, am Bauhof und beim TSV-Gelände. Das Grundproblem sieht Klein bei allen Flächen in der Entwässerung. Ziel soll es sein, dass es bis 2020 zwei wetterfeste Parkplätze gibt, denn die Besucher der Veranstaltungen sollten wieder trockenen Fußes zu ihren Fahrzeugen gelangen.

Klein sah bei der Einhaltung der Verkehrsgebote die Veranstalter in der Pflicht. Dem hielt Walter Fuhrmann entgegen, dass die keine Polizeigewalt hätten. Es sei mit der Parkerei außerhalb der ausgeschilderten Parkplätze aber schon wesentlich besser geworden.

Diskutiert wurde darüber, wer bei Parkverstößen denn die Polizei zu rufen habe, und ob ein Verkehrsüberwachungsdienst sinnvoll sei.

Zustimmung fand der Vorschlag von Gerhard Eyselein, dass sich Veranstalter und Touristikrat ohne Beteiligung der Gemeinde zusammensetzen sollte und über Lösungen diskutieren solle.

Den gestiegenen Anforderungen an die Feuerwehr möchte die Gemeinde Rödelsee Rechnung tragen. Nachdem die Feuerwehr Fröhstockheim ein Katastrophenschutzfahrzeug erhalten hat, sollte für die Rödelseer Wehr ein HLF 20 angeschafft werden. Das aber war von höherer Stelle als nicht erforderlich angesehen worden. Nach einer feuerwehrinternen Sitzung wurde laut Bürgermeister Burkhard Klein ein Konsens erzielt. Für die Feuerwehr Rödelsee soll ein HLF 10 beschafft werden. Hierbei werde besonderer Wert darauf gelegt, dass dieses hinsichtlich des derzeit zulässigen Gesamtgewichts von 14 Tonnen möglichst viel Wasser mit sich führen könne. Die Motorisierung soll wegen des Einsatzortes Schwanberg möglichst hoch sein.

Weitere Themen in der Gemeinderatssitzung:

• Die Jahresrechnungen 2015 und 2016 wurden von der Staatlichen Rechnungsprüfungsstelle überörtlich geprüft. Laut Prüfbericht haben sich keine Beanstandungen ergeben.

• Die Gemeinde Rödelsee unterstützt das Tierheim Kitzingen künftig mit einem Euro pro Einwohner. Sollte im Zuge der Sanierung oder des Neubaus des Tierheims weiterer finanzieller Bedarf bestehen, stimmte der Gemeinderat bereits jetzt weiteren 50 Cent pro Einwohner zu.

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