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Trotz Zinsumfeld „gute Zahlen“

Vertreterversammlung: Die Raiffeisenbank Kitzinger Land präsentiert ein "gutes Geschäftsjahr 2016" trotz der Niedrigzins-Politik der EZB.
Die Spitzen der Raiffeisenbank Raiffeisenbank Kitzinger Land und die Regionaldirektion bei der Vertreterversammlung in Rödelsee (von links): Vorstand Rouven Lewandowski, Aufsichtsrat Klaus Kirschbaum, Vorstandsvorsitzender Albrecht Hack,Aufsichtsrat Jürgen Dürr, Aufsichtsrat Günter Hegwein, Aufsichtsrat Helmut Dürr, Aufsichtsratsvorsitzender Norbert Dazian, Regionaldirektor Roland Streng.
 

Die Raiffeisenbank Kitzinger Land mit Sitz in Obernbreit „präsentiert ein gutes Geschäftsjahr 2016“, ist der Presse-Mitteilung über die Vertreterversammlung in Rödelsee zu entnehmen. Allerdings wird darin auch die betriebsbedingte Schließung von vier Filialen und der Druck auf die Banken durch die niedrigen Zinsen erwähnt. Dadurch seien Betriebsergebnisse gefallen – auch bei der Raiffeisenbank Kitzinger Land.

Vorstandsvorsitzender Albrecht Hack berichtete über die wirtschaftliche Situation im Land und die Politik der Europäischen Zentralbank sowie das Dienstleistungsgeschäft mit den Partnern der Raiffeisenbank. Die Kernbotschaft: negative Effekte spürten die Bürger mit Zinseinbußen, 92 Milliarden Euro in diesem Jahr in Deutschland. Außer dem Zinsumfeld würden zusätzlich bürokratische Auflagen seitens der EU-Kommission die Arbeit der Banken belasten.

Aber in der Vertreterversammlung in Rödelsee habe es aus Sicht der Raiffeisenbank Kitzinger Land auch „erfreuliche Zahlen“ gegeben, wird mitgeteilt. Zuwächse im Dienstleistungsgeschäft mit der Bausparkasse Schwäbisch Hall (Plus von 15,9 Prozent), mit der R+V Versicherung (plus 8,3 Prozent) und im Wertpapiergeschäft (plus von 19,1 Prozent). Beim Lagebericht wurden auch die geänderten Öffnungszeiten und die Schließung von Filialen erwähnt (Markt Herrnsheim, Hüttenheim, Seinsheim und Tiefenstockheim). Als „erfreulich“ werde die Entwicklung des Beratungscentrums Obernbreit gesehen, so Albrecht Hack.

Aus den Verkäufen von Alt-Immobilien wurden Investitionen in vielen Bereichen vorgenommen. Ein Teil floss der Genossenschaftsstiftung Raiffeisen am Schwanberg zu. Spenden wurden in Höhe von 23 900 Euro vergeben. Die Bank feiert in diesem Jahr ihr 140-jähriges Jubiläum – sie „möchte weiterhin selbstständig bleiben und die Herausforderungen annehmen“. Vorstandsvorsitzender Albrecht Hack werde im Jahre 2020 aus Altersgründen ausscheiden; die Bank habe in Person von Michael Scheiner die Weichen gestellt, der dann in den Vorstand aufrückt. 32 Mitarbeiter beschäftigt die Raiffeisenbank Kitzinger Land in ihren sechs Geschäftsstellen. Albrecht Hack formulierte schließlich sein Bestreben, dass die Bank weiterhin als „Stabilitätsfaktor in der Region“ Bestand habe.

Vorstandsmitglied Rouven Lewandowski berichtet über den Jahresabschluss 2016. Die Bilanzsumme der Bank wurde um 3,1 Prozent gesteigert und beträgt 148,5 Millionen Euro. Das Volumen der Kredite an Kunden ist um 3,5 Prozent gewachsen und stellt mit 74,5 Millionen Euro die größte Position auf der Aktivseite dar. Stolz sei die Bank auf das „sehr gute Eigenkapital“. Insgesamt verwaltet man ein Kundenwertvolumen von 317 Millionen Euro für die Mitglieder und Kunden. An die Mitglieder wird eine Dividende in Höhe von zwei Prozent auf die Geschäftsanteile ausgeschüttet.

Die Vertreter entlasteten Vorstand und Aufsichtsrat jeweils einstimmig. Auch der Jahresabschluss und damit die Zahlung der Dividende wurde ohne eine Gegenstimme genehmigt.

Mit der Vertreterversammlung 2017 endete satzungsgemäß die Amtszeit der Aufsichtsrate Jürgen Dürr und Günter Hegwein. Beide wählte die Versammlung einstimmig für weitere drei Jahre in das Gremium. Zu Beginn der Versammlung hatte Aufsichtsratsvorsitzender Norbert Dazian festgestellt, dass sich die Zahl der Vertreter auf 90 erhöht habe, bedingt durch die durch die hohe Anzahl der Mitglieder.

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