IPHOFEN

Tourist-Information Iphofen blickt auf 2017 zurück

Weniger geführte Gäste, dafür neue digitale Projekte, die in 2018 umgesetzt werden sollen. Auf dem Plan steht auch eine etwas andere Weinbergsführung.
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Die Iphofer Weinfreundschaften waren im Jahr 2017 eines der Highlights des Tourismuskalenders. Tourist-Informations-Leiterin Claudia Bellanti (Zweite von links) freute sich mit (von links) Bürgermeister Josef Mend, der Fränkischen Weinkönigin Silena Werner, Iphofens Weinprinzessin Marie-Louise Fischer und der Nenzenheimer Kollegin Christina Hartmann über die vielen Gäste.

„Je mehr und besser die touristischen Akteure sich miteinander austauschen, umso kompletter wird das Urlaubsangebot in der ganzen Region“, ist Claudia Bellanti überzeugt. Der Veranstaltungskalender des Landkreises sei eine gute Hilfe. Die Leiterin der Tourist-Information in Iphofen weiß, dass Alleingänge anno 2018 im Bereich Tourismus eine Einbahnstraße bedeuten können, auch wenn das eigene Profil immer wieder nach außen getragen werden muss. Und das hat in der Wein-Gemeinde im Jahr 2017 sehr gut funktioniert, wie ein Blick in die Statistik der Zentrale anhand einiger Beispiele zeigt.

Nachfrage nach Führungen ist hoch

Demnach wurden exakt 3255 Gäste durch Iphofen geführt, etwa 40 weniger als im Jahr zuvor. Im Frühjahr fand eine Ausbildung für zusätzliche Stadt - und Gästeführer für Iphofen statt. „Die Nachfrage nach guten Gästeführungen durch die Kulisse der Iphöfer Altstadt ist nach wie vor sehr hoch“, sagt Bellanti. In Zusammenarbeit mit den Wegewarten Sigfried März, Hans Singer und Winfried Seufert wurden die Rundwanderwege besser ausgeschildert und wanderfreundlicher gestaltet.

Die Traumrunde Iphofen erfreue sich besonders großer Beliebtheit. Für den Bereich Dornheim wurde eine weitere Traumrunde konzipiert, die gemeinsam mit den weiteren neuen Wegen im Landkreis im Mai 2018 starten wird. „Die Planungen für den Schwanberg und dessen wandertouristisches Angebot laufen an“, macht Bellanti neugierig.

Weg der Digitalisierung

In intensiver Kommunikation mit den touristischen Akteuren wurde der Weg zur Onlinebuchbarkeit für die Betriebe geebnet. Seit Beginn der Onlinebuchungsstrecke im vierten Quartal 2015 entstand bis jetzt ein Umsatz von über 250.000 Euro, „und dabei sind noch nicht alle Betriebe online buchbar. Wir motivieren weiter unsere Gastgeber, den Schritt zu gehen“, ergänzt die Leiterin der TI.

„Digital“ ist auch im Bereich Tourismus der Begriff, der nahezu alle Neuerungen zu bestimmen scheint. Nutzerfreundlicher wurde in den vergangenen Monaten beispielsweise die digitale Infosäule. Diese wurde um einen interaktiven Stadtplan ergänzt und zeigt die aktuell geöffneten Gastronomiebetriebe an.

Die etwas andere Weinbergsführung

Ein digital innovatives Projekt geht Iphofen 2018 gemeinsam mit der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim an. So soll eine digitale Weinbergsführung entwickelt werden, die Individualreisenden auch dann eine erlebnisreiche Führung durch die Weinlagen ermöglicht, wenn gerade mal keine persönliche Weinbergsführung angeboten wird.

Das Thema Kurzfilm und Bewegtbild wird auch 2018 ein Thema bleiben. Gemeinsam mit den Gastlichen Fünf wurde ein erster Film gedreht, der vor allem in Iphofen Lust aufs Wandern macht. Nun gilt es das Bild- und Filmmaterial zu streuen und in viele werbewirksame Kanäle fließen zu lassen.

Zehnte Fränkische Feinschmeckermesse

Am 29. Januar findet in Iphofen das 8. Fränkische Weintourismus Symposium statt. Das Programm will aufschlussreiche Erkenntnisse und spannende Vorträge mit dem Fokus auf die Chancen der Digitalisierung versprechen. Und die persönlichen Höhepunkte der TI-Damen? „Dieses Jahr freuen wir uns auf die zehnte Fränkische Feinschmeckermesse am 10. und 11. März. Und wir feiern den 300. Geburtstag unseres Rathauses am 5. und 6. Mai“, meint Bellanti.

„Die Nachfrage nach guten Gästeführungen durch die Kulisse der Iphöfer Altstadt ist nach wie vor sehr hoch.“
Claudia Bellanti, Leiterin der Tourist-Information Iphofen
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