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Region  // Kitzingen

Siebenmal Gold für treue Astheimer

Am Festtag des Heiligen Josef standen am Sonntag bei der Kolpingfamilie Volkach vor allem Ehrungen im Mittelpunkt. Sieben Astheimer feierten ihr goldenes Jubiläum.
Bei der Volkacher Kolpingfamilie wurden (vorne von links) Willi Lauer, Paul Seltsam, (hinten von links) Gerhard Gabrisch, Reinhard Zwicker, Rainer Russ, Andrea Feuerbach, Eberhard Gündert, Manfred Münch und Edwin Then geehrt. Als Ehrender und Fahnenträger ist Fred Höhn vom Leitungsteam mit auf dem Bild.
 

Mit einem Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche und einer Feierstunde beging die Kolpingfamilie Volkach am Sonntag den Festtag des Heiligen Josef, dem Schutzpatron des Kolpingwerks. Im Mittelpunkt des Traditionstreffens im Pfarrheim standen die Ehrungen treuer Mitstreiter. Rund 50 anwesende Kolpingschwestern und -brüder applaudierten den Geehrten für ihr Engagement.

Der Mann am Klavier

Für 65 Jahre Zugehörigkeit zeichnete Fred Höhn vom Leitungsteam die Kolping-Urgesteine Wilhelm Lauer und Paul Seltsam aus. Wilhelm Lauer war im Vorstand der Kolpingfamilie als Kassier und als Vorsitzender „sehr rege tätig“, so die Laudatio. Paul Seltsam sei auch heute noch immer als der „Mann am Klavier“ aktiv, wenn er gemeinsam mit Friedl Albert bei den Themenabenden die passenden Lieder musikalisch begleite.

Goldenes Kolpingjubiläum (50 Jahre Mitgliedschaft) feierten Gerhard Gabrisch, Rudolf Schlee, Paul Glos, Eberhard Gündert, Rainer Russ, Walter Brenner und Reinhard Zwicker. Bei den Mitgliedern, die für 50 Jahre Zugehörigkeit zu Adolph Kolping und seinem Werk geehrt werden, handelt es sich ausschließlich um ehemalige und noch wohnhafte Astheimer. Seinerzeit gab es eine sehr starke Mitgliederentwicklung, die sich vor allem in Volkachs Stadtteil Astheim durch viele Neumitglieder zeigte. Der ehemalige Stadtpfarrer von Volkach und Präses der Kolpingfamilie, Simon Himmel, begeisterte damals viele junge Menschen, sich in der Kolpingfamilie zu engagieren. Als geistlicher Vorstand nahm er an vielen Aktivitäten der Kolpingfamilie teil.

Josefstag als Höhepunkt

Dankurkunden und Ehrennadeln gab es auch für Andrea Feuerbach, Manfred Münch, Edwin Then und Brigitte Brenner. Sie sind seit 40 Jahren dabei. Seit 25 Jahren gehört Martina Zwicker zur Kolpingfamilie Volkach.

Die Feier des Josefstags ist der Höhepunkt im Jahresablauf der Kolpingfamilie. Vorstandsmitglied Christoph Wistuba trug Gedanken zum Heiligen Josef vor. Die besondere Verehrung des Heiligen hat sich bereits im Mittelalter entwickelt. Der 19. März zur Feier des Namens Josef findet sich frühestens im 12. Jahrhundert. Zehn Jahre nach der Gründung der Volkacher Kolpingfamilie im Jahr 1860 erklärte Papst Pius IX. den Heiligen Josef zum Schutzpatron der römisch katholischen Kirche. Nach der Überlieferung in der Bibel übte Josef den Beruf des Zimmermanns aus und ist seither der Patron der Zimmerleute und Schreiner.

Programm für junge Familien

Das abwechslungsreiche Jahresprogramm widmet sich vor allem jungen Familien. Auch die Altkleider- und Schuhsammlung führt die Kolpingfamilie heuer wieder durch. Am 1. April wird in Volkach, Astheim, Escherndorf, Köhler, Fahr, Gaibach und Zeilitzheim gesammelt. Bereits am kommenden Montag, 27. März, findet die Generalversammlung der Gemeinschaft im Pfarrheim statt.

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