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Selbstverteidigung: Wenn Worte nicht mehr genügen

Gefahr auf nächtlichen Straßen und wie man seine Gesundheit - und notfalls sein Leben schützen kann: Mit diesem Thema befasste sich die Multiple-Sklerose-Gruppe.
Rollifahrerin Caroline Hetterich weiß, wie man sich im Ernstfall selbst schützen muss. Darüber informierte die MS-Gruppe Mainbernheim in der Mehrzweckhalle in Theorie und Praxis.
 

„Wie man sein Leben und seine Gesundheit schützen kann“: Mit diesem Thema befasste sich die Multiple-Sklerose-Selbsthilfegruppe bei einem Vortrag in Mainbernheim. Eingeladen hatte Gruppenleierin Angelika Gahr.

Referent war Horst Kohl aus Wiesenbronn, Fachsportlehrer für Taekwondo, für Menschen mit Handicaps und Behindertensport. Frauen und Männer, auch Behinderte, könnten sich in Gefahrensituationen gut helfen, wenn sie Präventionskenntnisse besitzen, so Kohl in der von ihm verfassten Pressemitteilung.

Über das Verhalten in Bus oder Bahn, auch auf nächtlichen Straßen, wurde im Theorie-Teil des Nachmittags informiert, was auch zu einem Dialog zwischen Teilnehmern und Referenten führte. „Wenn Worte nicht mehr genügen, lässt sich ein Übergriff nicht vermeiden“, so Kohl. An Schlagpolstern wurden Fausttechniken gezeigt. Es folgten schmerzvolle Hebelgriffe.

„120 Minuten ließen nur einen kleinen Einblick in die riesige Palette der Selbstverteidigungsmöglichkeiten zu“, so das Fazit des Sportlehrers. Um wirkungsvoll Gewalt begegnen zu können, bedürfe es – gerade unter MS-Betroffenen – eines intensiven Reaktions- und Gleichgewichtstrainings. Auch in Gefahrensituationen seien Ruhe und Konzentration gefragt. „Nicht den Kopf verlieren, sondern ruhig und gelassen bleiben und angemessen reagieren“, riet der Referent. Man könne – wenn möglich – weglaufen, schreien oder seine Selbstverteidigungskraft anwenden – ohne Angst, Hass und Brutalität.



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