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Schulkinder gehen zur Betreuung in den Wald

Die Schulkindbetreuung in den Händen des Hüttenheimer Kindergartens wird auf neue Beine gestellt. Es waren zu viele Kinder auf zu wenig Platz.
 

Die Schulkindbetreuung in den Händen des Hüttenheimer Kindergartens Sternenhimmel wird künftig auf neue Beine gestellt. Die Kinder sollen an den Nachmittagen im Waldkindergarten betreut werden und in der schlechten Jahreszeit in Räumen der Schule.

Viele interessierte Eltern, Pfarrer Matthias Subatzus und Kindergartenleiterin Katja Kahl verfolgten am Montag im Hüttenheimer Rathaus die Diskussion und den Beschluss des Willanzheimer Gemeinderats.

Der Kindergarten ist räumlich nicht mehr in der Lage, die 20 Schulkinder aufzunehmen. Eine neue Lösung musste her. Kürzlich hatte ein Elternabend stattgefunden, in dem sich die Eltern mit großer Mehrheit für den Waldkindergarten aussprachen. Diesem Wunsch der Eltern folgte der Gemeinderat jetzt und nahm damit auch in Kauf, dass es wegen des personellen Mehraufwands ein höheres Defizit geben werde.

Weitere Themen im Rat

• Die Ratsrunde gab am Montag das Leistungsverzeichnis für den Umbau der Willanzheimer Schule frei. Der weitere Zeitplan sieht vor, dass die fertige Ausschreibung am 9. Oktober im Bayerischen Staatsanzeigers veröffentlicht wird. Nach der Vier-Wochen-Frist wird am 9. November die Submission stattfinden und der Gemeinderat will in seiner Sitzung am 20. November die Aufträge vergeben. Der Baubeginn wurde auf den 5. März 2018 festgelegt.

• Der Gemeinderat stimmt zu, über die Initiative „Bäuerliche Gemeinschaftswälder im Steigerwald“ den Antrag zu stellen, dass der Willanzheimer Güterwald als immaterielles Kulturerbe anerkannt wird. Die Initiative wird von allen am Steigerwald angrenzenden Landkreisen getragen. In einem Projekt des Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten soll erreicht werden, die bäuerlichen Gemeinschaftswälder über ein UNESCO-Übereinkommen zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes anerkennen zu lassen und damit ein Prädikat zu erlangen.

• Bei der Strom-Bündelausschreibung des Bayerischen Gemeindetags für den Zeitraum 2018 bis 2020 bekam nicht mehr der aktuelle Stromversorger N-ergie zum Zug. Künftig teilen sich die Lieferanten Stadtwerke Augsburg, Stadtwerke Dachau und EWR Worms die Stromversorgung der Kommunen. Wie Bürgermeisterin Ingrid Reifenscheid-Eckert informierte, bedeutet das für Willanzheim eine jährliche Einsparung von 3500 Euro.

• Für bereits reservierte Bauplätze im neuen Willanzheimer Baugebiet Ebental IV hatte die Gemeinde eine siebenjährige Bebauungsfrist festgelegt. Da die Erschließungsarbeiten im Herbst fertig werden, wird die Frist jetzt auf fünf Jahre herunter gefahren.

• Die Gemeinde geht heuer in den Kläranlagen aller drei Ortsteile die Klärschlammentsorgung an. In Willanzheim wurde der Schlammholder und in Hüttenheim das Vorklärbecken der Klärschlamm ausgehoben. Jetzt kommt noch der Klärteich in Markt Herrnsheim dran, was der Gemeinde insgesamt rund 60 000 Euro kosten wird.

• Im September kommt in Hüttenheim die Wegpflegemaschine des Maschinenrings zum Einsatz, um die Waldwege am Schneckenberg zu sanieren. Das Vorhaben erfolgt mit finanzieller Unterstützung der Hüttenheimer Jagdgenossenschaft.

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