Runderneuerte Äpfel fürs Streuobstfest

Eine Frischekur haben die drei Riesenäpfel am Ortseingang von Markt Herrnsheim hinter sich - pünktlich zum Streuobstfest am 25. September.
Die überdimensionalen Äpfel am Ortseingang sind Markt Herrnsheimer Wahrzeichen. Sie weisen auf die Tradition des Obstanbaus hin und wurden runderneuert. Ingrid Eyßelein (von links), Wilhelm Hiller, Reinhold Eyßelein, Ludwig Geiz, Ernst Lampert, Bürgermeisterin Ingrid Reifenscheid-Eckert, Christa Lampert und Elfriede Geizhabe kümmern sich mit anderen um den Streuobstpfad und die Organisation des Streuobstfestes am Sonntag.
 

Eine Rundum-Erneuerung haben die drei übergroßen Äpfel an den Ortseingängen von Markt Herrnsheim erfahren. Pünktlich für das Streuobstfest, das diesen Sonntag, 25. September, gefeiert wird, sind sie nun fertig geworden.

Als Wahrzeichen für das Dorf weisen sie auf die Leidenschaft der Bürger hin – das Streuobst, das dort schon immer Tradition hat.

Ebenso stellen die Äpfel das Symbol für den seit zwölf Jahren existierenden Streuobst-Erlebnisweg dar. Der zwei Kilometer lange Weg um den Ort mit seinen sechs Stationen führt die Besucher auf ein emotionales Naturerleben und informiert gezielt über den Anbau von Obst, so die Pressemitteilung der Gästeinformation der Gemeinde.

Hingucker und Schnitzeljagd

Beschrieben werden die Tradition des Obstes, der Lebensraum von Tieren, die hier ihre Heimat haben oder der große Baumbestand mit seinen vielen alten Sorten. Hier kann aktiv gesucht und erlebt werden und auch die neuen Medien kommen nicht zu kurz – mit Geocaching, eine Art moderne Schnitzeljagd, kann man den Weg erkunden. Und weil der Förderkreis festgestellt hat, dass die Darstellungen der Äpfel in die Jahre gekommen, entschlossen sich die Mitglieder, diese nicht nur zu übermalen, sondern von Grund auf zu überholen.

Jetzt sind sie wieder richtige Hingucker am Ortseingang und weisen die Besucher auf die Leidenschaft für das Streuobst hin.

Die Leidenschaft um die Pflege von Obst und Äpfeln ist mittlerweile auch auf die junge Generation übergegangen. Drei Burschen im Alter von 24 bis 28 Jahren sorgen dafür, dass das Streuobstdorf seinen eigenen Apfelsaft und eigene Apfelsaftschorle aus eigenem Streuobst hat.

Die „Siaßmoustbanscher“

Holger Götzelmann, Florian Hiller und Friedrich Ramming haben eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts gegründet, nennen diese „HGR Siaßmoustbanscher“ (wir berichteten) und stellen so Apfelsaft aus den Produkten ihrer Heimat her und verkaufen diesen.

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