PRICHSENSTADT

Rekordverdächtig schnelle Stadtratssitzung

Das dürfte ein neuer Rekord sein: In ziemlich genau 30 Minuten behandelte der Stadtrat Prichsenstadt am Donnerstagabend neun Tagesordnungspunkte im öffentlichen Teil der Sitzung.
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Das dürfte ein neuer Rekord sein: In ziemlich genau 30 Minuten behandelte der Stadtrat Prichsenstadt am Donnerstagabend neun Tagesordnungspunkte im öffentlichen Teil der Sitzung. Darunter waren auch ein privater Bauantrag sowie ein Antrag, eine bei einem Verkehrsunfall beschädigte Bruchsteinmauer im Altstadtbereich (Ensembleschutz) sanieren zu dürfen. Außerdem schickte der Stadtrat seinen Jahresantrag für die Städtebauförderung 2018 auf den Weg zur Regierung von Unterfranken. Beantragt sind 500 000 Euro als kommunales Förderprogramm sowie 50 000 Euro für die Gestaltungssatzung der Altstadt.

Die ÜZ Lülsfeld will ein Glasfaserkabel zwischen Brünnau und Bimbach verlegen und bat den Stadtrat um Zustimmung, zumal ein Teil der Bauarbeiten schon durchgeführt worden sind. Auch ohne dass Bürgermeister René Schlehr auf „schnelles Internet in allen Ortsteilen“ hinweisen musste, nickte der Rat den Antrag einstimmig ab.

Aus einem Abstellraum will der Bäcker Harald Eichinger ein kleines Café machen, mit einer Größe von 23 Quadratmetern und 13 Sitzplätzen. Der Zugang erfolgt nicht über den Verkaufsraum der Bäckerei, sondern über das Treppenhaus des Gebäudes. Und weil sich die Gästetoilette im Obergeschoss befindet, kann das Café nicht barrierefrei werden. An der weiteren baulichen Nutzung sind keine Änderungen geplant, dem Antrag wurde stattgegeben. Unter „Verschiedenes“ teilte der Bürgermeister mit, dass die Filiale der Post im Gewerbegebiet Ende Februar schließen wird. Es gehe aber nahtlos weiter, so Schlehr, denn direkt danach wird die Filiale der Post am Galgensee 2 beheimatet sein.

Warum in der Grundschule auch nachts das Licht brennt, wollte Ratsmitglied Fabian Uhl wissen. Es läge, so der Bürgermeister, wohl ein Fehler bei den Bewegungsmeldern vor. Die würden sich immer wieder selbstständig ein- und ausschalten, obwohl die Schule vor allem in der Nacht natürlich leer stehen würde. Vielleicht sei das eine abschreckende Wirkung für all diejenigen, die dort in der Nacht einsteigen würden, mutmaßte ein Ratsmitglied augenzwinkernd. Auf jeden Fall wird der Bürgermeister die Bewegungsmelder überprüfen lassen.

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