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Radweg wird 2018 gebaut

Der Radweg zwischen Albertshofen und dem Kitzinger Gewerbegebiet Dreistock wird jetzt doch verwirklicht. Das Ende einer unendlichen Geschichte ist ungewöhnlich.
Die Gemeinde Albertshofen wartet nicht mehr länger und hat den Auftrag zum Radwegebau vergeben. Der Radweg beginnt an der Waldstraße (Bildvordergrund) und erstreckt sich über einen Kilometer bis zur Kitzinger Gemarkungsgrenze.
 
von HARTMUT HESS

Das Projekt Radweg von Albertshofen bis zum Kitzinger Gewerbegebiet Dreistock hatte sich in der Vergangenheit zu einer unendlichen Geschichte entwickelt. Im vergangenen Jahr nahm das Albertshöfer Ratsgremium einen erneuten Anlauf. Bürgermeister Horst Reuther und seine Ratskollegen fassten den Grundsatzbeschluss, das Projekt anzugehen, ob die Stadt Kitzingen nun mitmacht oder nicht. Jetzt steht der Radweg von der Waldstraße bis zur Gemarkungsgrenze entlang der Umgehungsstraße vor der Realisierung.

Die Ratsrunde zog ihr Ding durch und machte die Umsetzung auch nicht von eventuellen Zuschüssen abhängig. Auch ohne Förderung kommt der rund einen Kilometer lange und drei Meter breite Radweg relativ günstig daher.

Den Firmen bewusst Freiraum gelassen

Ratsmitglied und Fachmann Klaus Richter opferte einiges an Freizeit, um eine Ausschreibung zu erarbeiten. Der Bürgermeister machte Aufmaße und ging Richter zur Hand. Klaus Richter gestaltete sein Werk unentgeltlich und kam bei seiner Kostenschätzung auf 117 000 Euro. „Wir haben den Firmen bewusst den Freiraum gelassen, das Projekt im Zeitraum diesen Monats bis zum Sommer kommenden Jahres anzugehen“, sagte Reuther.

Damit erreichten die Albertshöfer sechs Angebote von Baufirmen. Zum Angebotspreis von 107 715 Euro erhielt die Firma Trend-Bau (Röttingen) jetzt als günstigster Anbieter den Auftrag. Damit unterschreiten die Albertshöfer ihren finanziellen Aufwand für den Radweg um mehr als die Hälfte gegenüber einer Kostenschätzung von vor zehn Jahren.

Altes Angebot war erheblich teurer

Damals hatte die Stadt Kitzingen die Vorplanung für den Radweg ausgearbeitet – mit einer Schätzung von weit über 400 000 Euro. Dabei wäre der Albertshöfer Anteil bei 240 000 Euro gelegen. Damals waren Brückenbauwerke mit vorgesehen und ein weit umfangreicherer Unterbau. Doch jetzt setzen die Albertshöfer eine abgespeckte Variante ohne Brücken, mit geringerem Bodenaustausch und weniger aufwendigem Unterbau um und müssen auch keine Planungskosten ausgeben, sodass das Projekt auch ohne Zuschüsse die Gemeindekasse nicht überstrapaziert.

Freilich sind die Albertshöfer Räte nicht glücklich darüber, dass ihr neuer Radweg dann an der Kitzinger Gemarkungsgrenze enden wird. Doch sahen sie keine Alternative, um eine Verwirklichung in absehbarer Zeit zu erreichen. „Wir bauen und die Kitzinger zählen“, meinte Reuther und sprach damit an, dass die Albertshöfer immer noch auf die Auswertung einer Verkehrszählung von der Stadt Kitzingen warten.

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