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Region  // Kitzingen

OP wird in diesem Jahr umgebaut

Die Erfolgsgeschichte des kleinsten Krankenhauses der deutschlandweiten Helios-Kette hat 2016 positive Zahlen geschrieben.
Neu in der Geschäftsführung der Volkacher Helios-Klinik: Claudia Hänse stößt mit dem Förderringvorsitzenden Georg Klose auf ein gutes Miteinander an.
 

32 Betten, elf Ärzte, 124 Mitarbeiter und 7,2 Prozent Patientenzuwachs und Leistungswachstum. Die Erfolgsgeschichte des kleinsten Krankenhauses der deutschlandweiten Helios-Kette hat 2016 positive Zahlen geschrieben. „Wir sind in allen Bereichen gewachsen“, sagte Geschäftsführer Christian Kloeters am Mittwoch beim Neujahrsempfang des Förderrings Krankenhaus Volkach in der Klinik.

Bei der in einem Zeitraum von acht Monaten von einem neutralen Institut durchgeführten Patientenbefragung nahm das Volkacher Haus Platz eins unter 80 deutschen Helios-Krankenhäusern ein. Kloeters selbst wird künftig als Geschäftsführer an der Klinik in Kronach tätig sein. Neue Ansprechpartnerin in Volkach ist die Weimarerin Claudia Hänse. Der Vorsitzende des Förderrings Krankenhaus Georg Klose begrüßte die Diplom-Betriebswirtin, die seit drei Jahren bei Helios beschäftigt ist. Er freute sich über die große Runde, die zum Jahresauftakt gekommen war, darunter Bürgermeister Peter Kornell, mehrere Stadträte sowie der ärztliche Direktor der Volkacher Klinik Dr. Gerhard Menger.

Abwanderung von Pflegekräften

Georg Kloses Bericht zur Situation der Gesundheitsversorgung an der Mainschleife sieht die Finanzierung ihrer Einrichtungen als große Herausforderung für die Seniorenheime. Die ambulante Versorgung und die Pflege zu Hause hätten sich finanziell verbessert. Deshalb befürchtet Klose eine Abwanderung von Pflegekräften von der stationären in die ambulante Versorgung mit der Folge, dass sich der Mangel an Pflegekräften stationär weiter zuspitzt. Positiv sieht der Förderringchef die Entwicklung bei der Versorgung der Mainschleife durch niedergelassene Fachärzte.

Die Eröffnung der Praxis Dr. Langer im Ärztehaus, die Übernahme der Augenarztpraxis von Dr. Dietz durch ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) und die geklärte Nachfolge der Kinderarztpraxis Dr. Unkelbach seien erfreulich. Die Praxis Dr. Bonn erfahre eine Verjüngung durch den Eintritt beider Töchter. Auch in Sommerach sei für Stabilität der Patientenversorgung gesorgt. Offen sei die Nachfolgeregelung für die Gemeinschaftspraxis Dres. Heinemeyer in Nordheim.

Neue Fachärzte

Im Facharztzentrum Helios (MVZ) sei die anästhesiologische und intensivmedizinische Betreuung mit Personalaufstockung verbessert worden. „Damit wurde ein wesentlicher Beitrag zum Erhalt des Notarztstandortes Volkach geleistet“, so der Förderringvorsitzende. Ein großer Gewinn für die Mainschleife seien zwei Fachärzte mit der Qualifikation spezialisierte Unfallchirurgie. Dadurch könnten wieder Schul- und Arbeitsunfälle an der Helios-Klinik behandelt werden. „Ein Wunsch, der immer wieder von vielen Seiten geäußert wird.“ Als wichtigen Beitrag zur Zukunftssicherung sieht Klose den geplanten OP-Umbau in der Klinik in diesem Jahr. Für die Patienten will man Informationssysteme ins Netz stellen, die es erleichtern, in Fragen um ihre Gesundheit besser zurecht zu kommen. Heuer feiert der Förderring seinen 40. Geburtstag.

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