SULZFELD

Örtchen mit hoher Wohnqualität

„Landschaftlich schön eingebunden, gesellschaftlich mit einem guten Miteinander, wirtschaftlich mit gutem Erfolg und mit guten Perspektiven“. So beschrieb Sulzfelds Bürgermeister Gerhard Schenkel in der Neujahrssitzung des Gemeinderats die Situation der Gemeinde.
Artikel einbetten Artikel drucken

„Landschaftlich schön eingebunden, gesellschaftlich mit einem guten Miteinander, wirtschaftlich mit gutem Erfolg und mit guten Perspektiven“. Mit dieser Charakterisierung beschrieb Sulzfelds Bürgermeister Gerhard Schenkel in der Neujahrssitzung des Gemeinderats die Situation der Gemeinde.

Schenkel wünschte sich, dass dem Gemeinderat sein Schwung erhalten bleibe um Herausforderungen zu meistern und Chancen zu ergreifen. Der Gemeinderat, die Verwaltung sowie haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter der Gemeinde seien engagiert um wichtige Dinge zu erledigen, das Dorfleben zu gestalten und das Gemeinwesen zu stärken.

Gerhard Schenkel würdigte die vielen im Ehrenamt engagierten Bürger, die in Vereinen Verantwortung übernehmen und dazu beitragen, dass Sulzfeld ein lebenswertes Örtchen mit hoher Wohnqualität ist. Es gelte, im Dialog daran zu arbeiten, das Dorf noch besser aufzustellen.

Inklusionsschule

Ein Beispiel sei die Grundschule als Außenstelle der Kitzinger St. Hedwig-Schule, die sich auf dem Weg zu einer Inklusionsschule mit Ganztagsbetreuung und Ferienbetreuung befinde.

Der Gemeinderat befasst sich aktuell mit Sanierungsmaßnahmen in der Schule und der Schaffung eines barrierefreien Zugangs der Sanitäranlagen. Derzeit wird auch der Kindergarten um eine Kinderkrippen-Gruppe erweitert.

Ein wichtiges Vorhaben brachte der Gemeinderat im vergangenen Jahr mit der Verabschiedung des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepte und die förmliche Festlegung des Sanierungsgebiets gewesen.

Das Konzept sei die Grundlage um an Fördergelder zu kommen und bilde die Richtschnur für die weitere Entwicklung Sulzfelds.

Bald wird Sulzfeld auch einen Traumrunden-Premium-Wanderweg haben, noch nicht beschlossen ist derweil ein Fußgängerüberweg an der Staatsstraße zur Mainlände hin. Der Gemeinderat habe den Weg für die Aufnahme in ein Pilotförderprogramm geebnet, ob dadurch ein Tröpfchenbewässerungssystem für die Weinberge komme, bleibe abzuwarten.

Der Bürgermeister zitierte Städteplaner Franz Ullrich mit dem Satz: „Die Struktur Sulzfelds ist im Vergleich mit anderen Gemeinden schon sehr gut, aber Stillstand ist Rückschritt, deswegen muss die Entwicklung weitergehen“.

Tatsächlich ist das Sulzfelder Altort-Ensemble ein bauhistorisches Juwel und die Gemeinde wurde beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft - unser Dorf soll schöner werden“ vor zwei Jahren die Goldmedaille auf Landesebene errungen.

Genussort

Daneben erhob das Landwirtschaftsministerium Sulzfeld zu einen der 100 Genussorte im Freistaat und die Gastwirtsfamilie Staudt wurde für ihre „Ausgezeichnete bayerische Küche“ gewürdigt. Das Weingut Brennfleck bekam schon mehrere Architektur-Preise und laut dem Präsidenten der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim, Herrmann Kolesch, stehe die „schönste Kelterhalle nördlich der Alpen“ in Sulzfeld.

Bei renommierten Weinführern wie Gault Millau würden die örtlichen Weingüter Zehnthof Luckert, Augustin und Brennfleck beste Bewertungen erfahren.

Da passte es gut zu dem Abend, dass Architekt und Ratsmitglied Friedrich Staib die Sanierungsmaßnahme im Eingangsbereich mit Halle und Probierstube des Zehnthofs vom stellvertretender Bürgermeister Ulrich Luckert erläuterte.

Ein gemeinsames Abendessen schloss sich dann im Vino-Bistro des ehemaligen Ratsmitglieds Winfried Luckert an.

Verwandte Artikel
Verwandte Fotoserien
Noch keine Kommentare

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.