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Nach 18 Jahren ist Schluss

Im Sommerinterview der Bürgermeistern dreht sich alles um Castell, wo Jochen Kramer seit 2002 im Amt ist.
Die Kirche in Castell – wunderschön unterhalb der Weinberge.
 

Willkommen zum Sommerinterview! Wir haben den Bürgermeistern im Landkreis zehn Fragen gestellt, die im Laufe der nächsten Wochen nach und nach veröffentlicht werden. Heute dreht sich alles um Castell, wo Jochen Kramer (Foto: Diana Fuchs) seit 2002 im Amt ist.

Frage: Die erste Hälfte der Wahlperiode ist vorbei – worüber freuen Sie sich besonders?

Jochen Kramer: Ich freue mich über die gute Entwicklung unserer Gemeinde zusammen mit dem Gemeinderat. Viele Projekte der letzten Jahre konnten in einem harmonischen politischen Prozess vorangebracht und verwirklicht werden.

Welche Projekte packen Sie bis 2020 in Ihrer Gemeinde noch an?

Kramer: Die Erstellung eines neuen Flächennutzungsplanes, die Aufnahme der Orte Greuth und Wüstenfelden in die Dorferneuerung sowie Hochwasserschutz und Wegekonzept.

Was steht direkt nach der Sommerpause an?

Kramer: Die für 2017 geplanten beziehungsweise bereits begonnen Maßnahmen und Projekte fertigstellen, z. B. Straßenausbau Kärnerstraße und Frischwasserkanal Wüstenfelden.

Ihr Lieblingsplatz in Ihrem Ort?

Kramer: Mit einem guten Schoppen Wein im Casteller Weingarten sitzen und unsere schöne Landschaft genießen.

Gibt es etwas, das Sie an Ihrem Ort stört?

Kramer: So richtig fällt mir dazu nichts ein.

Wie steht es um die Finanzen der Gemeinde?

Kramer: Die Verschuldung ist niedrig und auf der hohen Kante haben wir erstmals auch ein wenig. In Anbetracht größerer Ausgaben in der Zukunft – Kläranlage, Dorferneuerungsmaßnahmen, Feuerwehrauto, Hochwasserschutz, Wegebau – tut ein kleines Polster ganz gut, um das die nächsten Jahre alles umsetzen zu können.

Die Probleme vieler Gemeinden sind die Landflucht, fehlende Arbeitsplätze, Ärztemangel, verlassene Häuser oder marode Straßen. Wie sieht es bei Ihnen aus?

Kramer: Unsere Einwohnerzahl ist stabil. Die Gemeinde hat zur Bekämpfung von Leerständen auch ein eigenes Förderprogramm verabschiedet. Auch die Dorferneuerung hilft sehr um die Dörfer zu verschönern und lebenswert zu erhalten. Kleine Geschäfte haben es aber trotzdem schwer auf dem Lande.

Was macht Ihnen an Politik Spaß?

Kramer: Die Möglichkeit der Gestaltung und Entwicklung und der Umgang mit Menschen.

Welche Eigenschaften braucht ein Bürgermeister auf jeden Fall?

Kramer: Ausdauer, Zielstrebigkeit, Durchsetzungsvermögen – bei Bedarf – nicht nachtragend sein und offen für Neues, kommunikativ und verbindend wirken zwischen Menschen und Vereinen.

Stehen Sie 2020 bei den Wahlen noch einmal zur Verfügung?

Kramer: Ich stehe nach 18 Jahren dann nicht mehr zur Verfügung. Da sollte mal ein(e) Jüngere(r) ran.

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