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Maulensee bremst Hochwasser aus

Eine kleine Feier gab's am Ende – und einen neuen See. Mit dem Maulensee bei Rüdenhausen ist die Verbesserung des Hochwasserschutzes abgeschlossen.
Über den Abschluss der Maulensee-Anlage freuten sich (von links) Robert Grömling vom Amt für Ländliche Entwicklung, Bürgermeister Gerhard Ackermann, Johannes Krüger, Eva Schubert vom Landesbund für Vogelschutz und der Geschäftsführer des ausführenden Unternehmens Schlick Gerold Christof mit seinen Enkeln Lukas und Elias.
 

Eine kleine Feier gab's am Ende – und einen neuen See. Mit dem Maulensee am südöstlichen Ortseingang von Rüdenhausen ist die Verbesserung des Hochwasserschutzes abgeschlossen.

Der Vorsitzende der Teilnehmergemeinschaft Rüdenhausen IV, Johannes Krüger, erklärte den Gästen, dass der See mit der Flurneuordnung neu geschaffen wurde. Der See wurde mit Querriegeln versehen und soll bei starken Regenfällen das Wasser bereits vor dem Ortsgebiet zurückhalten und verzögert abfließen lassen.

Ein in Richtung Greuth gelegenes vorhandenes Becken wurde vertieft, um seine Kapazität zu erhöhen. Beide Becken halten Wasser aus dem Schirmbach und dem Goldbach zurück und haben ein Fassungsvermögen von jeweils 3500 Kubikmetern. Das Maulensee-Becken kostete rund 96 000 Euro und wurde zu 70 Prozent gefördert, die Schätzkosten lagen bei 165 000 Euro. Die Vergrößerung des 500 Meter entfernt gelegenen Rückhaltebeckens kostete 44 000 Euro und wurde mit 85 Prozent gefördert.

Bedenken

Bis zur Umsetzung mussten Bedenken des Landschaftsschutzes, des Tierschutzes, des Vogelschutzes und der Wasserwirtschaft erörtert und überwunden werden. Derzeit wird ein Durchlass durch den Damm der Umgehungsstraße angelegt.

Am Rande des Gewässers wurden bereits Bäume gepflanzt, es soll zudem ein Schilfgürtel wachsen und sich Kleingetier sowie Vögel ansiedeln. Die Anlage entstand aus der Bürgeridee, dass jeder zurückgehaltene Tropfen Wasser bei viel Regen Unterliegergemeinden entlaste. Daher, so Krüger, sei der Maulensee ein Meilenstein für das Allianzgebiet Dorfschätze. Eine mit der Dorferneuerung ins Auge gefasste Anlage für Freizeit, Erholung und mit Sandstrand ausgestattet wurde so nicht umgesetzt.

20-jähriges Hochwasser

Das Hochwasserschutzkonzept für die Dorfschätze-Gemeinden wird derzeit vom Planungsbüro BGS in Darmstadt ausgearbeitet und soll 2018 vorliegen. Es soll dann in interkommunaler Zusammenarbeit umgesetzt werden. Krüger lobte die jederzeit gute Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat.

Bürgermeister Gerhard Ackermann sah in der Anlage eine optimale Lösung für Rüdenhausen, die ausreichen sollte, ein 20-jähriges Hochwasser möglichst ohne Schäden verlaufen zu lassen. Zwei Bäche seien einbezogen worden und damit habe die Maßnahme überzeugt.

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