MAINSTOCKHEIM

Mainstockheim stellt auf LED um

Deutlich höhere Investitionen machen sich nach gut zwei Jahren bezahlt. Das erfuhren die Räte bei der Ratssitzung in Mainstockheim.
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Auch die Gemeinde Mainstockheim wird ihre Straßenbeleuchtung, zumindest weitgehend, auf LED umstellen. Im zweiten Anlauf beschlossen die Räte am Donnerstagabend, den Energieversorger entsprechend zu beauftragen. Wie alle vier Jahre steht auch 2018 der routinemäßige Austausch aller Leuchtmittel in den Lampen der Gemeinde an. Dies soll dazu genutzt werden, anstelle der herkömmlichen Leuchtmittel, stromsparende LED einzusetzen.

Zwar ist diese Investition im ersten Moment deutlich höher, doch ergibt sich der Spareffekt angesichts des niedrigeren Stromverbrauchs bereits nach gut zwei Jahren. Ob die historischen Leuchten im Rathausumfeld und in der Schlossstraße ebenfalls neue Birnen erhalten, wird erst noch bei einem Ortstermin beschlossen.

Weitere Punkte der Sitzung

Neben der Musikschule Kitzingen möchten Mainstockheimer Kinder auch die Musikschule Dettelbach besuchen. Hier fehlte allerdings bislang ein Grundsatzbeschluss, die Gastschulbeiträge durch die Gemeinde zu übernehmen. Diesen Beschluss fassten die Räte nun einstimmig, so dass Mainstockheimer bis zum Alter von 18 Jahren beide Schulen zu gleichen Bedingungen besuchen können.

Um den gesetzlichen Anforderungen an ein Informationssicherheitskonzept gerecht zu werden, schließt sich Mainstockheim der Initiative aller Landkreisgemeinden an. Das sieht die Einstellung einer entsprechenden Fachkraft unter Federführung Volkachs vor und wird nach der jeweiligen Einwohnerzahl finanziert. Neben der Anschaffung im Bereich EDV, soll die Stelle auch Datenmissbrauch verhindern. Dazu sollen nicht nur die Gemeindemitarbeiter, unter anderem auch in den Kindergärten, den Bauhöfen, den Büchereien oder Feuerwehren, sondern auch die Räte selber entsprechend unterwiesen werden.

Skepsis über Termin

Ein erster Terminvorschlag für ein Seminar zur Bildung eines integrierten ländlichen Entwicklungskonzepts (ILEK) zusammen mit weiteren VG-Gemeinden und den Städten Volkach und Dettelbach am 22. und 23. Juni stieß im Rat auf Skepsis, da gleichzeitig im Ort eine Ausstellung stattfindet. Zudem wurde deutlich: Nicht alle Räte haben Interesse an einem solchen gemeindlichen Zusammenschluss.

Auch wenn der Bauantrag für ein Einfamilienhaus im Mühlweg sehr kurzfristig vor Sitzungsbeginn den Ratstisch erreichte, stimmten die Räte vorbehaltlich der Prüfung durch die Verwaltung zu. Da im Mühlenweg in diesem Jahr wohl die Verfüllung der unterirdischen Kalksteinbrüche ansteht, könnte durch die schnelle Genehmigung ein zeitlicher Konflikt zwischen den beiden Bauvorhaben verhindert werden.

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