Ich willige einX

Diese Website verwendet das Besucheraktions-Pixel von Facebook für statistische Zwecke. Mit einem Cookie kann so nachvollzogen werden, wie unser Marketing auf Facebook wirkt und wie wir es verbessern können. Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihr Einverständnis hierzu erteilen. Eine genaue Beschreibung zum „Besucheraktions-Pixel“, zu Cookies im Allgemeinen und Ihrem Widerspruchsrecht, das Sie jederzeit ausüben können, steht Ihnen in unserer Datenschutzerklärung unter hier zur Verfügung.

Klimabecher: Viel Farbe und biologisch abbaubar

Coffee to go, Kaffee zum Mitnehmen liegt im Trend. Mit Folgen für die Umwelt. Für den Trend werden Millionen von Pappbechern gebraucht. Aber es gibt eine Alternative.
So lecker ist Klimaschutz: Klimaschutzmanagerin Roswitha Peters (links) und Regionalmanagerin Maja Schmidt zeigen den nachhaltigen Mehrwegbecher, den das Konversionsmanagement an zwei Freitagen auf dem Kitzinger Marktplatz verteilt. FOTO: Corinna Petzold
 
von SIEGFRIED SEBELKA

Coffee to go oder Kaffee zum Mitnehmen liegt im Trend. Mit Folgen für die Umwelt. Für den Trend werden Millionen von Pappbechern gebaucht. Aber es gibt eine Alternative. Mehrwegbecher sind im Anmarsch – ab sofort auch in Kitzingen.

Auch nachwachsenden Rohstoffen

Die Idee kommt von Roswitha Peters, der Projektkoordinatorin für Energie und Klimaschutz beim Konversionsmanagement Kitzinger Land. Sie will den Bürgern zum Advent „einen farbenfroh kombinierten, biologisch abbaubaren Becher, hergestellt aus nachwachsenden Rohstoffen schenken“, den sie in vielen Cafés der Region immer wieder auffüllen lassen können.

„Das ist ein gutes Signal für den schonenden Umgang mit Ressourcen – seien es die Rohstoffe Holz und Papier oder der Einsatz von Wasser und Energie“, wird die Kitzinger Regionalmanagerin Maja Schmidt in einer Pressemitteilung des Landratsamts zitiert. Deshalb unterstützt sie den Vorschlag von Roswitha Peters.

Freitag auf dem Marktplatz

Wer einen der Becher ergattern will, kann am Freitag, 2. Dezember, oder Freitag, 16. Dezember, zwischen zehn und zwölf Uhr auf den Kitzinger Marktplatz kommen. Dort haben alle die Möglichkeit, sich einen nach ihrem Geschmack zusammengestellten Becher auszusuchen und zum Thema Energieeinsparen mit Konversionsmanagerin Roswitha Peters nach dem Motto „So lecker schmeckt Klimaschutz“ ins Gespräch zu kommen.

Klimabecher

Mit dieser Klimabecher-Aktion verteilt das Konversionsmanagement den neuen Folder „Unsere Energieberatung im Kitzinger Land“, mit den wichtigsten Informationen zu den Energieberatungsangeboten.

Ernster Hintergrund

Zum Hintergrund heißt es in der Mitteilung: Seit 1996 gibt es in Deutschland die Einwegbecher, in denen man so mal eben einen Kaffee im Vorbeilaufen trinken kann. Der Verein Deutsche Umwelthilfe e.V. hat herausgefunden, dass allein in Deutschland jährlich so viele Coffee-to-go-Becher gekauft werden, dass dafür 43 000 Bäume gefällt werden müssen.

Jede Menge Müll

Von der Energie, die für die Herstellung der Becher notwendig ist könnten „mehr als 100 000 Musterhaushalte ein Jahr lang mit Strom versorgt werden“. Durch das Wegwerfen der Becher und Deckel entstehen 40 000 Tonnen Müll und mit dem Wasser, das für die Herstellung der Becher notwendig ist, könnten 32 000 Menschen ein Jahr lang versorgt werden.

Werden stattdessen umweltfreundliche Mehrwegbecher verwendet, dann können pro Nutzung viel Energie und Wasser eingespart werden.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.konversionsmanagement-kt.de






Bitte melden Sie sich an, um kommentieren zu können:
Benutzer     Passwort    

Sie sind noch nicht registriert? Bitte hier registrieren.