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Region  // Kitzingen

Feuerwehreinsatz

Kabelbrand in ICE am Bahnhof Iphofen: 300 Passagiere betroffen

Feuerwehreinsatz am Bahnhof: Wegen eines Kabelbrandes musste am Dienstagabend ein ICE in Iphofen einen außerplanmäßigen Halt einlegen. 300 Reisende mussten ihre Plätze im Zug wechseln. Fünf Menschen wurden leicht verletzt.
Feuerwehreinsatz am Bahnhof Iphofen Foto: Berthold Diem
 
von ALEXANDER KROH
Nach Angaben der Würzburger Bundespolizei kam es gegen 18.45 Uhr kurz vor Iphofen zu einem Kabelbrand in einer Zugtoilette im hinteren Teil des ICE 528, der von München nach Dortmund unterwegs war. Im Bahnhof Iphofen wurde der Zug dann zum Stehen gebracht, kurz darauf waren über 100 Feuerwehrleute der Feuerwehren aus Kitzingen, Iphofen und dem Umland vor Ort. Der Streckenabschnitt zwischen Kitzingen und Markt Bibart wurde gesperrt. DB Regio richtete einen Schienenersatzverkehr mit Bussen für Fahrgäste des regionalen Zugverkehrs ein.

Vermutlich war der Brand durch einen technischen Defekt hinter einer Wandverkleidung in einer Toilette entstanden. Der dadurch entstandene Rauch zog sich durch die Abteile. Die Feuerwehr musste eine Tür aufbrechen, um an den Brandherd zu gelangen, hatte das Feuer jedoch rasch gelöscht.

Fünf Menschen leicht verletzt

Die rund 300 Passagiere mussten vom hinteren in den vorderen Teil des Zuges evakuiert werden. Durch die Rauchentwicklung im ICE erlitten drei Reisende und zwei Bahnmitarbeiter leichte Atemwegsreizungen, wie die Bundespolizei auf infranken.de-Nachfrage mitteilte. Die fünf Verletzten konnten aber allesamt ambulant vor Ort behandelt werden. Die verletzten Passagiere konnten ihre Reise fortsetzen. Kurz nach 20 Uhr konnte der ICE weiterfahren, der hintere Teil, in dem es zu dem Brand gekommen war, blieb leer.

Im Einsatz waren neben den Feuerwehren auch ein Notarzt, zwei Rettungs- und ein Notarztwagen sowie jeweils eine Streife der Bundes- und der Landespolizei.

Die genaue Ursache des Kabelbrandes ist noch unklar. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
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