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Hingeschmissen: Zwei Rücktritte direkt nach der Kommandantenwahl

Fred Mahler bleibt Kommandant der Feuerwehr Volkach. Kaum war das bekannt, traten zweiter Kommandant Stefan Möslein und Jugendwart Holger Will von ihren Ämtern zurück.
Fred Mahler bleibt die nächsten sechs Jahre Kommandant der Volkacher Feuerwehr (hier mit Wahlleiterin  Gerlinde Martin). Er hatte bei der Dienstversammlung auch seine schwierige private Situation erklärt und sich für die „raueren Töne“ entschuldigt. Zweiter Kommandant Stefan Möslein und Jugendwart Holger Will traten nach der Wahl zurück.
 

Fred Mahler bleibt die nächsten sechs Jahre Kommandant der Feuerwehr Volkach. In der Dienstversammlung am Mittwochabend bestätigten 24 der 46 aktiven Feuerwehrleute Mahler in dieser Funktion. 21 Stimmen erhielt der zweite Kommandant, Stefan Möslein, der sich ebenfalls um dieses Amt beworben hatte.

Unmittelbar nachdem die Wahlleiterin, zweite Bürgermeisterin Gerlinde Martin, das Ergebnis bekannt gegeben hatte, traten sowohl Möslein als auch der Jugendwart Holger Will von ihren Ämtern zurück. In spätestens drei Monaten müssen die aktiven Feuerwehrleute einen neuen zweiten Kommandanten wählen, andernfalls wird die Besetzung durch die Stadtverwaltung bestimmt. Den neuen Jugendwart wählen die Jugendlichen selbst.

Sprache verschlagen

Normalerweise verschlägt es Gerlinde Martin nur selten die Sprache. Doch nachdem sowohl Möslein als auch Will ihre Rücktritte erklärt hatten, zeigte sie sich kurz sprachlos. Auch der Gesichtsausdruck von Fred Mahler verriet großes Erstaunen. „Damit habe ich nicht gerechnet“, sagte er am Rande der Dienstversammlung.

Zuvor hatte Mahler in seinem Rechenschaftsbericht auch seine private Situation erklärt. Es sei beruflich nicht einfach für ihn gewesen. Bei der Kombination aus der Suche nach einem Job und der Arbeit als Feuerwehrkommandant „haben die Nerven gelitten, und meine Aufmerksamkeit war wohl nicht so hoch“. Für die „raueren Töne“, die er angeschlagen hatte, entschuldigte er sich bei den Kameraden, „die sind normalerweise nicht meine Art“.

Existenzangst

Zwischenzeitlich stehe er wieder in Lohn und Brot – als Standortleiter der Feuerwehr im Kernkraftwerk Grafenrheinfeld. „Und das fühlt sich ganz anders an als eine Existenzangst“, so Mahler. Vertraglich hatte er sich zusichern lassen, für Belange der Feuerwehr jederzeit von der Arbeit freigestellt zu werden.

„Unter diesen Umständen“, umriss Möslein mit wenigen Worten seinen Rücktritt, könne er nicht länger zweiter Kommandant bleiben und gab seine Rückkehr in die Reihe der aktiven Feuerwehrleute bekannt.

Rücktritt ohne Erklärung

Auch Jugendwart Holger Will verzichtete auf eine Erklärung für seinen Amtsverzicht, er wird ebenfalls in die Riege der Aktiven zurückkehren. Über seine Arbeit hatte er zuvor berichtet, dass die Jugendfeuerwehr zehn Mitglieder zähle, sechs Jungen und vier Mädchen. Sie werden nun einen neuen Jugendwart wählen, da der zweite Jugendwart, Fabian Bohn, Anfang des Jahres aus beruflichen Gründen sein Amt zurückgegeben hatte.



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