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Region  // Kitzingen

Großlangheim trauert um Altbürgermeister

„Wahlkampf habe ich keinen geführt“, sagte Alois Hümmer über seine Anfangszeit als Bürgermeister. Im Alter von 88 Jahren ist er gestorben. 30 Jahre war er Bürgermeister.
Zum Gedenken an das verstorbene Gemeindemitglied.
 

„Wahlkampf habe ich keinen geführt“, sagte Alois Hümmer einmal, als er nach seiner Anfangszeit als Bürgermeister gefragt wurde. 1966 wurde er erstmals gewählt; dreißig Jahre lang stand er an der Spitze der Marktgemeinde. Am 14. April ist er gestorben.

Große Verdienste um die Gemeinde

„Überaus große Verdienste hat sich Alois Hümmer um die Gemeinde erworben, insbesondere bei Flurbereinigungen und in der Zusammenarbeit mit der Pfarrei“, teilte Karl Höchner zum Tod seines Vorgängers im Bürgermeisteramt mit.

Hümmer, geboren am 25. November 1928, hat die elterliche Landwirtschaft weitergeführt. 1960 wurde er zum Vorsitzenden der Flurbereinigung gewählt, die in den folgenden 18 Jahren etwa 30 Kilometer Betonwege anlegte. Ab 1973 leitete er die Umlegung von 50 Hektar Rebfläche, die im Besitz von rund hundert Winzern war.

Große Baustellen waren auch in der Gemeinde zu betreuen: Kanalisation, Kläranlage und Wasserleitung erforderten den Einsatz des Bürgermeisters. Als sich die Gemeinden Großlangheim, Kleinlangheim und Wiesenbronn 1976 zu einer Verwaltungsgemeinschaft zusammenschlossen, war er deren Gründungsvorsitzender. Und als sich Alois Hümmer 1996 aus der Kommunalpolitik zurückzog, bescheinigte ihm Nachfolger Karl Höchner: „Du hast ein bestelltes Feld hinterlassen.“

15 Jahre in der Kirchenverwaltung

In der Kirchenverwaltung war Alois Hümmer 15 Jahre aktiv. In dieser Zeit wurden die katholische Pfarrkirche, das Jakobushaus und das Pfarrhaus saniert.

Die Marktgemeinde ernannte ihn zum Ehrenbürger und zum Ehrenbürgermeister. Auch auf anderer Ebene wurde er geehrt; unter anderem war er Träger des Bundesverdienstkreuzes und erhielt von der Diözese die Bruno-Medaille. Auch um die Vereine sowie um die CSU hat er sich in der Gemeinde verdient gemacht, was in mehrfachen Ehrungen gewürdigt wurde. Rückhalt beim Einsatz für die Allgemeinheit gab ihm die Familie: allem voran seine Frau Elsa, geborene Dörflein aus Großlangheim, die er 1951 geheiratet hatte. Sie ist 1993 gestorben. Schwerer Schlag für die Familie war der Tod von Tochter Brigitte, 24-jährig, bei einem Autounfall 1976.

Beerdigung am Montag, 24. April

Um den Verstorbenen trauern besonders Sohn Felix mit Ehefrau Heike und Enkel Sebastian. Trauergottesdienst mit anschließender Beerdigung von Alois Hümmer ist am Montag, 24. April, um 14.30 Uhr.



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