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Region  // Kitzingen

Geflügelpest: Sperrbezirk festgelegt

Der Verdacht des Veterinäramts hat sich bestätigt: Im Landkreis gibt es den ersten Geflügelpest-Fall. Nun legte das Landratsamt einen Sperrbezirk fest.
Der Verdacht hat sich bestätigt: Im Landkreis Kitzingen gibt es den ersten Fall von Geflügelpest.
 

Der Verdacht des Veterinäramts vom Mittwoch, dass in einem Geflügelbestand in Stadtschwarzach die Geflügelpest ausgebrochen ist, hat sich bewahrheitet. Damit ist es der erste bestätigte Fall von Geflügelpest im Landkreis Kitzingen.

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hatte dort bei zwei Hühnern Influenzaviren des Subtyps H 5 festgestellt. In weiteren Untersuchungen hat das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) in Greifswald nun den hochpathogenen Virus nachweisen können, teilt das Landratsamt Kitzingen mit. Noch am Mittwoch wurden alle 43 Tiere des Geflügelbestands gekeult.

Sperrbezirk von drei Kilometer um Geflügelbetrieb

Daraufhin hat das Landratsamt jetzt einen Sperrbezirk von drei Kilometern um das Anwesen des betroffenen Geflügelhalters festgelegt. Das Landratsamt hat hierzu eine Allgemeinverfügung erlassen. Im Landkreis Kitzingen umfasst der Sperrbezirk folgende Gemeindegebiete: Markt Schwarzach mit Münsterschwarzach, Stadtschwarzach, Hörblach, Gerlachshausen, Düllstadt, Schwarzenau und aus dem Markt Kleinlangheim die Ortsteile Haidt und Stephansberg. Um das betroffene Gehöft wurde zusätzlich ein Beobachtungsgebiet im Radius von zehn Kilometern eingerichtet.

Das Beobachtungsgebiet erstreckt sich über die Landkreisgrenze hinaus auch auf Teile der Landkreise Schweinfurt und Würzburg.

Veterinäramt untersucht Tiere auf Krankheitssymptome

Laut Veterinäramt sind im Sperrbezirk etwa 50 Geflügelhalter mit rund 1000 Tieren betroffen. Im Beobachtungsgebiet sind es circa 480 Geflügelhaltungen mit 85 000 Tieren. Diese Betriebe sollen von Mitarbeitern des Veterinäramts auf Krankheitssymptome untersucht werden.

Weitere Infos zu betroffenen Ortsteilen sowie Anordnungen sind online zu finden unter: www.kitzingen.de

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