Geburten-Boom beschert ein „schönes Problem“

Geburten-Boom in Schwarzach: In diesem Jahr gab es in der Gemeinde bereits 30 Geburten. Und das hat Folgen.
ARCHIV - Viele Babys liegen zusammen auf der Neugeborenenstation im Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara in Halle in ihren Bettchen, aufgenommen am 05.01.2011.
 
von ANDREAS STÖCKINGER

Bisweilen gibt es auch angenehme Probleme, die eine Kommune zu lösen hat. So trug Schwarzachs Bürgermeister Volker Schmitt in der Sitzung des Gemeinderates vor, dass es in seiner Gemeinde dieses Jahr einen regelrechten Geburten-Boom gebe.

Bis September seien in diesem Jahr schon 30 Kinder geboren worden, worüber man sich sehr freue. Bei der hohen Zahl an Geburten sei damit zu rechnen, dass die drei Kindergärten in der Gemeinde wohl bald zu klein sind, die Zahl der vorhandenen Krippenplätze dürfte nicht ausreichen.

„Das ist ein Problem, aber ein schönes. Die Auslastung ist bereits jetzt sehr hoch. Macht ein Neubau Sinn, oder eher ein Anbau oder der Umbau eines bestehenden Gebäudes?“, fragte Schmitt in die Runde. Er habe bereits bei der Regierung mögliche Zuschüsse nachgefragt.

Um in den Genuss einer Sonderförderung für die Bautätigkeiten zu kommen, müsste die Kommune noch 2016 Baupläne einreichen. „Das kriegen wir nicht mehr hin, aber es wird auch im nächsten Jahr eine Förderung in ähnlicher Höhe geben“, sagte er.

Der Gemeinderat stimmte zu, dass sich das Ingenieurbüro Schielke damit befassen solle, was für Schwarzach möglich und am sinnvollsten sei.






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