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Frühstück: Kalt, warm oder doch ganz anders

Der Winter ist da, zumindest, wenn es nach den Meteorologen geht. Für die geht am 1. Dezember der Winter los.
Der Winter ist noch einmal zurückgekehrt. Bis zu 13 Zentimeter Schnee wurden am Dienstagmorgen auf den Rhöner Bergen gemessen. Auch wenn es einige entsprechende Nachfragen gab, die Lifte laufen deshalb nicht mehr an.
 
von SIEGFRIED SEBELKA

Der Winter ist da, zumindest, wenn es nach den Meteorologen geht. Für die geht am 1. Dezember der Winter los. Auf dem Kalender dauert es noch ein paar Tage, bis am 21. Dezember der Winter auch da offiziell startet.

Immer, wenn das erste Türchen am Adventskalender geöffnet ist, geht es um die Frage: Wie wird der Winter? Da könnte ein Blick ins Internet auf Seiten wie www.wetter.com, wetter.de oder wetter.net und ähnliche helfen.

Tatsächlich gibt es Modelle und Prognosen, die „schießen sich auf einen kalten Dezember ein“. Danach wird es ziemlich sicher „kalt und winterlich“.

Das ist aber nur die eine Seite. Auf der anderen gibt es zum Beispiel das amerikanische Langfristmodell CFS, und das sagt überdurchschnittliche Werte bei den Temperaturen in den nächsten Monaten voraus.

Auch das sich sehr wichtig anhörende National Oceanic and Atmospheric Administration vom U. S. Department of Commerce, kurz NOAA, stellt fest: Die Monate Dezember, Januar und Februar werden im Vergleich zum langjährigen Mittel viel zu mild ausfallen.

Was jetzt? Mit dem Internet kommt man ganz offensichtlich nicht weiter. Vielleicht weiß ja der altgediente 100-jährige Kalender, wo es in nächster Zeit lang geht. Nach dem Kalender wird der Winter ziemlich kalt und mehr trocken als feucht. Er wird sehr unbeständig. Es herrscht große Kälte. Bald fällt Regen, bald Schnee. Und das wechselhafte Wetter hält den ganzen Winter an.

Also zusammengefasst: Der Winter wird kalt und winterlich. Er hat überdurchschnittlich hohe Temperaturen und ist viel zu mild. Gleichzeitig ist er ziemlich kalt und trocken. Er bringt Regen und Schnee. Und wechselhaft ist er auch noch. Es ist also für jeden was dabei. Wer daraus jetzt eine Wetterprognose bastelt, muss sich was trauen oder Meteorologe sein. Irgendwie ist man mit Internet und 100-jährigem Kalender so schlau wie ohne.

Nicht nur beim Wetter gilt deshalb: Man muss immer mit allem rechnen, auch mit dem Gegenteil.






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