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Forschen zur Fastnacht im Kitzinger Landkreis

Wie war die Fastnacht im Landkreis Kitzingen früher? Wie ist sie heute? und was bringt die Zukunft? Wo es Antworten auf diese Fragen gibt:
Projektleiterin Romana Wahner mit Exponaten zur Fastnacht im Landkreis Kitzingen.
 
von NORBERT HOHLER

Wie war die Fastnacht im Landkreis Kitzingen früher? Wie ist sie heute und welche Ideen gibt es für die Zukunft? Das soll im Forschungsprojekt „Regionale Identität und Bräuche – Fastnacht im Kitzinger Land“ geklärt werden, bei dem Landkreis und Fastnachtmuseum zusammen arbeiten. 80 000 Euro stehen dafür aus der Regionalmanagement-Förderung des Heimatministeriums bereit.

Wie es im Pressetext weiter heißt, sei Ziel des Projekts, Vielfalt und Bedeutung der Fastnacht in und um Kitzingen zu erfassen, Dokumente und Exponate zusammenzutragen und einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Dies soll bei einer Sonderausstellung geschehen, die das Deutsche Fastnachtmuseum ab August 2018 präsentiert.

Aufruf zur Mitarbeit

Bei der ersten Informationsveranstaltung vergangenen Dienstag im Museumskeller freute sich Landrätin Tamara Bischof, dass eine ganze Reihe von Bürgermeistern aus Fastnachtsgemeinden, Vertreter der Heimatpflege und Fastnachtsfunktionäre der Einladung gefolgt waren. Nach Bischofs Grußwort mit dem Aufruf zum Mitarbeit informierte laut Pressetext Bernhard Schlereth, Leiter der Kulturstiftung Fastnacht, Fasching, Karneval, über die im Bau befindliche Fastnachtakademie. Deren Bildungsangebote seien offen für alle Vereine, nicht nur für Fastnachtsvereine, zumal alle dieselben Probleme mit Jugendschutz, Steuer- oder Urheberrecht hätten.

Im Anschluss berichtete Projektleiterin Romana Wahner, dass beim Durchforsten von Archiven schon Interessantes und Amüsantes zu Tage gefördert worden sei. Zum Beispiel „Kleiderordnungen“ für Maskenbälle oder Fastnachtsverbote.

Alte und junge Interviewpartner

Große Erwartungen setzen Museumsleiterin Daniela Sandner und Romana Wahner in die Befragung „alter“ Fastnachter. Aber auch Interviews mit jungen Aktiven seien wichtig. Diese sind laut ersten Gesprächen offen für Neues, aber auch bereit, alte Bräuche neu zu beleben oder mit neuen Inhalten zu füllen.

Am Ende des Abends erging die Bitte an die Bevölkerung, sich mit Dokumenten, Fotografien oder besonderen Erinnerungen zum Thema Fastnacht im Kitzinger Land beim Fastnachtmuseum zu melden.

Adresse für Dokumente und Fotografien

Deutsches Fastnachtmuseum, Luitpoldstraße 4, 97318 Kitzingen Tel. (09321) 23355, Mailadresse: info @deutsches-fastnachtmuseum.de

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