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Feuerwehr übt den Katastrophenfall

„Wenn die Katastrophe kommt, sind wir bereit. Komm, hilf mit!“ – Unter diesem Motto läuft die Aktionswoche der Feuerwehren. Los geht es in Michelfeld.
Brand (Symbolbild)
 
von SIEGFRIED SEBELKA

„Wenn die Katastrophe kommt, sind wir bereit. Komm, hilf mit!“ – Unter diesem Motto läuft derzeit die Aktionswoche der Feuerwehren. Das Ziel: Mitglieder gewinnen und auf die neue Aufgaben im Katastrophenschutz hinweisen.

Im Landkreis Kitzingen finden zur der Aktionswoche zwei Übungen statt: an diesem Mittwoch, 21. September, um 19.30 Uhr in Michelfeld bei der Firma MAS-Metallverarbeitung und am Freitag, 23. September, um 19 Uhr in Dettelbach bei der Firma Lindner Norit. Zu beiden Übungen sind die Bürger eingeladen.

Wie es in einer Mitteilung des Kreisbrandrats Roland Eckert heißt, lädt die Feuerwehraktionswoche bayernweit mit vielen Veranstaltungen, Übungen und Aktionen zum Kennenlernen der Feuerwehr vor Ort ein.

Der Aufruf „Komm, hilf mit!“, soll gleichzeitig eine Einladung an alle interessierten Bürger sein, sich in einer Feuerwehr zu engagieren. Die Feuerwehraktionswoche stellt das Ehrenamt bei der Freiwilligen Feuerwehr in den Mittelpunkt und zeigt bereits seit Jahrzehnten, was die Wehrleute leisten, um die Sicherheit aller Bürger zu gewährleisten.

Die Aktionswoche wurde traditionell vom Bayerischen Staatsminister des Innern für Bau und Verkehr Joachim Herrmann im feierlichen Rahmen der Landesverbandsversammlung des LFV Bayern eröffnet.

Mitglieder werben

Wenn die Katastrophe kommt, sind wir bereit. Komm, hilf mit! – „Mit diesem direkten Aufruf werben wir, der Kreisfeuerwehrverband Kitzingen, sowie die 7700 bayerischen Feuerwehren um neue aktive Mitglieder für unsere Feuerwehren“, schreibt Eckert.

Die Feuerwehren tragen danach beständig dazu bei, dass im Notfall innerhalb von wenigen Minuten kompetente Hilfe präsent ist. Mit derzeit rund 3800 aktiven Frauen und Männern ist der Kreisfeuerwehrverband Kitzingen Mitglied der bayernweit größten Hilfsorganisation, die bei der Brandbekämpfung und der technischen Hilfeleistung bis hin zu Katastrophenfällen rund um die Uhr einsatzbereit ist.

Aufgaben ändern sich

Der Klimawandel ist allerorts zu spüren, so Eckert weiter. In Bayern macht er sich vor allem durch Unwetter wie Hochwasser- oder Schneekatastrophen bemerkbar, die heftiger sind als noch vor einigen Jahren. Gerade im Juni und Juli waren einige Teile Bayerns von heftigen Unwettern und Hochwasser betroffen. Ebenso nehmen großflächige Waldbände auf Grund von langen Trockenperioden zu.

Auch im Landkreis Kitzingen sind Einwohner von Unwettereinwirkungen betroffen. Darum hat sich die Verbandsführung des LFV Bayern dazu entschlossen, dieses Thema in der Kampagne aufzugreifen.

Durch diese stetig extremeren Wetterlagen, sind auch die Feuerwehren immer mehr gefordert. Mit der neuen Kampagne versucht die Feuerwehr, auf das breite Aufgabengebiet im Katastrophenschutz aufmerksam zu machen. Denn die Feuerwehren seien im Katastrophenschutz unverzichtbar.

Gleichzeitig möchten die Feuerwehren auch neue Mitglieder gewinnen. Denn nur, wenn sich auch in Zukunft viele Menschen in den engagierten, könne der Brandschutz und die Technische Hilfeleistung auch weiterhin sichergestellt werden.

Vom Sturm bis zum Waldbrand

Die neue Kampagne des LFV Bayern, finanziert mit Mitteln des Freistaats und unter der Schirmherrschaft des Innenministers Herrmann, thematisiert die vier verschiedenen Arten katastrophaler Naturereignisse – Sturm, Starkregen, Schnee und Waldbrand.

Die fast 4000 Feuerwehrleute des Landkreises Kitzingen seien Garant dafür, dass innerhalb kürzester Zeit kompetente Hilfe geleistet werden kann, egal ob im ländlichen Bereich oder in unseren Städten, Märkten und Gemeinden.

Sofort zur Stelle

Eckert am Ende: „Im Falle einer Naturkatastrophe oder sonstiger Schadensfälle sind wir stets sofort zur Stelle.“ Egal ob Sturm oder Hochwasser, ob Waldbrand oder Schneechaos – die Feuerwehren stellen sich diesen Herausforderungen bestens gerüstet und ausgebildet mit großer Einsatzbereitschaft und selbstlosem Engagement, so der Kreisbrandrat am Ende.

Weitere Informationen: Unter www.ich-will-zur-feuerwehr.de kann jeder erfahren, wie einfach es ist, der Feuerwehr beizutreten und sich ehrenamtlich zu engagieren.

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