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Es bleibt dunkel auf dem Radweg

Der Radweg zwischen Stadtschwarzach und Düllstadt (Länge: 780 Meter) wird neu gebaut. Nach bisherigen Prognosen sollen die Bauarbeiten im Herbst beginnen, mit dreimonatiger Dauer.
Kompletter Neubau: Voraussichtlich ab September erneuert das Staatliche Bauamt Würzburg den Radweg von Stadtschwarzach nach Düllstadt entlang der B 22. Die Bauzeit soll drei Monate betragen.
 

Der Radweg zwischen Stadtschwarzach und Düllstadt (Länge: 780 Meter) wird neu gebaut. Nach bisherigen Prognosen sollen die Bauarbeiten im Herbst beginnen, mit dreimonatiger Dauer.

Die Maßnahme wird größtenteils vom Staatlichen Bauamt Würzburg finanziert. Die Gesamtkosten liegen bei 253 000 Euro. Der Anteil der Marktgemeinde beträgt 33 000 Euro. Die vom Ingenieurbüro Glückert erstellte Entwurfsplanung fiel beim Gemeinderat auf fruchtbaren Boden.

Eine Diskussion, die so alt ist wie der Radweg selbst, ist die Frage der Beleuchtung. Da der Radweg teilweise durch ein Waldstück führt, ist es mit Anbruch der Nacht stockfinster. „Die Leute haben Angst, dort zu laufen“, sagte Düllstadts Ortssprecher Manfred Thomann – und forderte das Aufstellen einiger Laternen entlang des Radwegs.

Sein Vorschlag stieß im Gremium auf wenig Gegenliebe. „Dann müssen wir auch die Radwege in die anderen Ortsteile ausleuchten“, sagte Hartmut Ratz (FCW) und erinnerte an ähnliche Situationen auf den Radwegen nach Schwarzenau und Hörblach. Auch Maria Fieber (CSU) befürchtete einen Präzedenzfall zu schaffen. „Da kommen enorme Kosten auf uns zu“, so Fieber.

Bürgermeister Volker Schmitt (FCW) stand Thomanns Idee eher aufgeschlossen gegenüber. Er regte an, zunächst die Kosten für die Ausleuchtung der Radwegeverbindung zu ermitteln und dann erneut darüber zu diskutieren. „Dann haben wir exakte Zahlen auf dem Tisch“, so Schmitt.

Als Zukunftsinvestition sah Verwaltungschef Norbert Filbig das Einbringen von zwei Leerrohren, das zirka 24 000 Euro verschlingt. Bei einer Gegenstimme befürwortete das Gremium Filbigs Vorschlag.

Weitere Punkte aus dem Rat:

• Die Firma Lenz-Ziegler-Reifenscheid GmbH (LZR) Kitzingen plant neuen Sand- und Kiesabbau in der Gemarkung Schwarzenau in der Nähe der Mainspitze bei Gerlachshausen, an der Mainkanal und Altmain zusammenfließen. Die Fläche ist gut fünf Hektar groß und soll nach Sandabbau (zehn Jahre) wiederverfüllt werden. Alois Möslein (CSU) gab die allgemeine Stimmung in der Schwarzenauer Bevölkerung zu dem Projekt wieder: „Es gibt kaum Befürworter. Ich habe nur ablehnende Meinungen gehört.“ Mehrheitlich stimmte das Gremium dem LZR-Antrag zu. Die beantragte Rekultivierung der ausgebeuteten Fläche lehnte das Gremium einstimmig ab. Sie muss wieder aufgefüllt werden.

• Den Auftrag für die gesamten Straßeninstandsetzungsarbeiten in diesem Jahr und den Flurwegausbau vergab der Gemeinderat an die Firma Hanika aus Ochsenfurt zum Preis von 151 000 Euro. Die ursprüngliche Kostenschätzung des Planungsbüros lag 50 000 Euro höher. Bürgermeister Schmitt sah die Gründe für den günstigen Preis in der „dünnen Auftragslage“ der Unternehmen.

• Für die Außensanierung des Kirchturms in Stadtschwarzach ist ein aufwändiges Gerüst erforderlich. Der Auftrag für das Aufstellen des Gerüsts ging an die Firma Fuchs GmbH zum Preis von knapp 16 000 Euro.

• Den Aufruf des Konversionsmanagements Kitzinger Land zur Bewerbung für die zweite Energiekarawane im Landkreis nahm der Gemeinderat positiv auf. Er beschloss, sich als Großgemeinde für das Energiespar-Projekt zu bewerben. Die erste Karawane führte durch Kitzingen und Volkach.

• Die Gemeinde gibt den vom Bayerischen Landtag beschlossenen „Qualitätsbonus plus“ an seine Kindertageseinrichtungen weiter. Der Förderbetrag liegt bei knapp 54 Euro pro Kind und Jahr. Aktuell werden 139 Mädchen und Buben in drei Kindergärten betreut.

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