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Eigenleistung bringt Raum

Nach gut einem Jahr Bauzeit wurde der Anbau an das Feuerwehrhaus Westheim am Sonntag feierlich seiner Bestimmung übergeben.
Feuerwehrkameraden und Westheimer Bürger (im Bild) errichteten einen Anbau für die Feuerwehr. Diesen Einsatz würdigten zweiter Bürgermeister Gunnar Krauß (links) und Bürgermeister Roland Hoh (rechts).
 

Nach gut einem Jahr Bauzeit wurde der Anbau an das Feuerwehrhaus Westheim am Sonntag feierlich seiner Bestimmung übergeben.

Die Arbeiten hatten im März 2016 begonnen. Das Ziel: Unterrichtsstunden sollten nicht mehr auf dem Abstellplatz des Einsatzfahrzeuges abgehalten werden müssen.

Als Vorsitzender des Feuerwehrvereins koordinierte Bernd Renz Planung, Antragstellung und schließlich die Bauarbeiten. Rund 20 Floriansjünger kamen – wann immer es ihnen möglich war, zur Baustelle und legten Hand an. Wer wieviel Zeit auf der Baustelle verbrachte, wurde nicht gezählt, es galt vor allem der ehrenamtliche, unentgeltliche Einsatz.

Der Putz kam rechtzeitig drauf

Auf 85 Quadratmetern Grundfläche entstanden ein Mannschafts- und Lagerraum sowie eine großzügig angelegte. behindertenfreundliche Toilettenanlage. Der Außenputz wurde in den vergangenen Tagen rechtzeitig zur Einweihung aufgebracht. Lediglich der befestigte Zugang auf der Rückseite des Gebäudes wartet noch auf die Fertigstellung.

Die Baukosten beliefen sich auf 65 000 Euro, wobei die Gemeinde die Kosten für das Baumaterial übernahm. Der elektrisch beheizte Raum verfügt über 35 Sitzplätze und steht auch für andere Veranstaltungen zur Verfügung, zumal auch eine Küche eingerichtet wurde. Inzwischen hat der Feuerwehrverein eine Grundausstattung an Geschirr, Gläsern und Besteck angeschafft, um bei Veranstaltungen unabhängig zu sein. Ob eine Vermietung angeboten werden kann, muss noch mit der Gemeinde geklärt werden.

Anbau war dringend nötig

Zweiter Bürgermeister Gunnar Krauß sagte bei der Einweihungsfeier, dass die Gemeinde auf das Werk ebenso stolz sei, wie auf den ehrenamtlichen Einsatz, den die Westheimer Bürger gezeigt haben. Für die Kreisfeuerwehrführung begrüßte Kreisbrandinspektor Markus Ungerer sowohl die Initiative wie die erbrachte Eigenleistung. Die Feuerwehr habe den Anbau dringend benötigt, um bessere Ausbildungsmöglichkeiten zu bekommen, gleichzeitig hätte die Gemeinde die Kosten nicht stemmen können.

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