KITZINGEN

Ehrenamt als Rückgrat der Gesellschaft

Traditionell lädt der VdK-Kreisverband Kitzingen seine ehrenamtlichen Mitarbeiter zu einem Neujahrsempfang in die Halle des historischen Rathauses in Kitzingen ein.
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Der VdK-Kreisverband Kitzingen ehrte im Rahmen eines Empfangs zahlreiche ehrenamtliche Helfer für ihren Jahre langen Einsatz.

Traditionell lädt der VdK-Kreisverband Kitzingen seine ehrenamtlichen Mitarbeiter zu einem Neujahrsempfang in die Halle des historischen Rathauses in Kitzingen ein.

Kreisvorsitzender Hartmut Stiller wählte diesmal eine neue Form, indem zur musikalischen Begleitung klassische Musik des Trios Ritornello gespielt wurde.

Der Empfang, so Stiller, gelte als Anerkennung für die ehrenamtliche Leistung, die regelmäßig erbracht werde. In Bayern seien rund 36 Prozent der Bevölkerung ehrenamtlich tätig, davon 15 200 im VdK mit seinen 69 Kreisverbänden.

Ehrenamt im Vordergrund

Der Ehrenamtsempfang war vom Ehrenkreisvorsitzenden Gustav Patz in den 70er Jahren eingeführt worden, um das Ehrenamt in den Vordergrund zu rücken und den ehrenamtlichen Helfern Dank und Anerkennung zuteil werden zu lassen.

Die Ehrenamtlichen seien das Gesicht des VdK in den Ortsvereinen, unterstrich Stiller und sagte allen Sammlern für die Aktion „Helft Wunden heilen“ ein herzliches Vergelt?s Gott. Allerdings räumte er ein, dass das Spendenaufkommen rückläufig sei.

Derzeit zählt der Kreisverband 9828 Mitglieder. Er hatte die Schallgrenze von 10000 Mitgliedern bereits einmal überschritten, zum Jahresende komme es aber immer wieder zu Austritten, betonte Stiller.

Leitfaden erarbeitet

Er berichtete außerdem, dass er zusammen mit Bezirksgeschäftsführer Carsten Vetter einen Leitfaden für die Vergabe von Orden und Ehrenzeichen erarbeitet habe, der inzwischen landesweit Geltung besitze.

Landrätin Tamara Bischof dankte namens des Landkreises an die VdK-Familie gewandt für die geleistete ehrenamtliche Arbeit. Die Helfer kümmerten sich um Schwächere oder stellten nur einfach Kontakte her. Sie seien damit das Rückgrat der Gesellschaft.

Bischof nutzte die Gelegenheit, um auf die umfangreichen Investitionen beim Umbau der Klinik Kitzinger Land hin zu weisen, die bei mehr als 90 Millionen Euro lägen. Gleichzeitig lobte sie, dass im Vorjahr mehr als 500 Kinder in der Klinik das Licht der Welt erblickten.

Oberbürgermeister Siegfried Müller lobte den großen Zusammenhalt im VdK, den er durch die Teilnahme von 21 der 22 Ortsverbände am Ehrenamtsempfang unterstrichen sah. Viele ehrenamtlich tätige Menschen seien bereit anderen benötigte Hilfe nicht nur anzubieten sondern mit eigenem Einsatz auch zukommen zu lassen. Damit könne der VdK mit Recht auf seine Leistungen stolz sein. Müller hoffte, dass die Marke von 10 000 Mitgliedern im Landkreis bald wieder erreicht werde und langfristig erhalten bleibe.

Kreisgeschäftsführer Klaus-Peter Mai verband den Ehrenamtsempfang mit der Überreichung zahlreicher Ehrungen für langjährige ehrenamtliche Mitarbeit.

Termine

Für den 28. Januar kündigte Stiller den Seniorenfasching des VdK-Kreisverbandes in der Gartenlandhalle in Albertshofen an. Die 36. Großveranstaltung „Einander verstehen – miteinander leben“, die regelmäßig in Zusammenarbeit mit dem Landkreis stattfindet, ist mit Blasmusik und fränkischer Mundart für den 14. Juli um 14 Uhr in der Steigerwaldhalle in Wiesentheid vorgesehen.

Geehrt wurden: 25 Jahre: Brita Böhm (Albertshofen), Heinrich Remler (Mainstockheim), Helmut Schleyer (Marktbreit), Werner Zahn (Albertshofen). 20 Jahre: Monika Trinklein, Elisabeth Schneider (beide Mainstockheim). Zehn Jahre: Renate Kirschbaum (Geiselwind), Helga Schmidt (Großlangheim). Fünf Jahre: Ursula Schmitt sowie Edgar Voigt (beide Schwarzach).

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