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Die Bühne wurde Klassenzimmer - und Hühnerstall

In der Rüdenhäuser Turnhalle wurde auch ein kleines Jubiläum gefeiert: die 35. Faschingssitzung. Lustig ging 's beim Sketch im Klassenzimmer zu.
Stellvertretender Landrat Paul Streng belohnte die Schoppenkenner und Tramps aus dem Steigerwald (Kristian Steinberger und Leo Neubert, von links) mit einem Bocksbeutel für ihren Auftritt bei der Rüdenhäuser Faschingssitzung.
 

In der Rüdenhäuser Turnhalle wurde am Samstagabend nicht nur Fasching, sondern auch ein kleines Jubiläum gefeiert: Zum 35. Mal fand die Faschingssitzung statt und es ist schon bewundernswert, was der Heimatverein als Ausrichter auf die Beine stellte, um für Frohsinn zu sorgen.

Große Unterstützung gab es durch die Garden der Wiesentheider Kolping-Karnevalsgesellschaft (Ko-Ka-Ge), die Stimmung und Schwung in den Saal brachten. Auch die Musik kam aus Wiesentheid, die Kapelle bot die entsprechende Begleitung und spielte die Schunkellieder.

Gleich beim Einzug des Elferrats waren die Pumuckls der KoKaGe dabei und verwandelten dann die Bühne in einen Hühnerstall, wobei die Federn flogen und gleich mächtig Stimmung in die Bude kam, so beim Tanz zum Lied „Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad“.

Sitzungspräsident Hans-Joachim Schierer begrüßte mit launigen Worten Akteure und Publikum und brachte zwischen den Auftritten einige Stories zum besten, so zum Beispiel die unendliche Geschichte von den unvollendeten Anbindungen zweier Brücken in der Umgebung des Dorfes.

Von Missgeschicken eines Skifahrers berichtete Jo Blattner von der Karnevalsvereinigung aus Obervolkach. Die Pannen reichten dabei von der Ausrüstung inklusive der für Großeltern und Kinder, bis hin zur Fahrt, den Problemen auf der Piste und am Abend beim Apres-Ski und endeten mit einem Knöchelbruch für den Skifahrer, hervorgerufen durch einen Sturz vom Barhocker.

Vom Nachwuchs der Ko-Ka-Ge Wiesentheid demonstrierten das Tanzpaar Emilia Schmitt und Luca Borneis und Tanzmariechen Pauline Ronge mit Anne und Eva Dietl ihr Können. Für sie und die anderen Akteure gab es den original-Rüdenhäuser Faschingsorden, den wie immer ein halber Hund zierte – in Anlehnung an das Wappen der Gemeinde.

Geruhsamer ging es beim Auftritt der beiden „Tramps aus dem Steigerwald“, Christian Steinberger und Leo Neubert, zu, die betont langsam agierten und sangen – nach dem Motto „mir sen widder da, immer brav und ohne Hast“. Bei der Begrüßung von Paul Streng bekannten sie sich auch als ausgesprochene Schoppenkenner, was den stellvertretenden Landrat veranlasste, auf die Bühne zu kommen und zwei Bocksbeutel zu überreichen. US-Präsident Donald Trump bekam natürlich sein Fett weg: „Der mecht alles sehr schnell, denkt, des is very well und tut die Welt an der Nasn rumführ'“, sangen die Tramps.

Beifallsstürme gab es für die Regenbodengarde der Ko-Ka-Ge, deren Auftritt der Sitzungspräsident als „einsame Spitze“ lobte. Die Bühne zum Beben brachte die Garde der Wiesentheider, als 44 Mädels einen Auftritt hinlegten, der auch zeigte, wieviel Fleiß hinter einem solchen Schautanz steckt.

Als Schüler einer zweiten Klasse präsentierten sich die Mitglieder der Rüdenhäuser Theatergruppe, die ihren Lehrer nicht nur durch ihre Fragen und Antworten, sondern auch durch ihre kurzen Vierzeiler fast zur Verzweiflung trieben. Damit der Unterricht nicht allzu streng ausfiel, dafür sorgte mal ein Tänzchen zwischendurch zur Melodie „Heit ist so a scheener Tag“.

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