KITZINGEN

Die Arbeitswelt der Zukunft

Wie werden wir in Zukunft arbeiten? Mit dieser Frage beschäftigte sich das jüngste Unternehmerforum. Das war bei GEA Brewery Systems in Kitzingen zu Gast.
Artikel einbetten
Digitale Arbeitswelt
Laut dem Digitalverband Bitkom bringt die Digitalisierung der Arbeitswelt mehr Jobs. Doch an der Weiterbildung mangelt es. Foto: Peter Steffen

Wie werden wir in Zukunft arbeiten? Mit dieser Frage beschäftigte sich das jüngste Unternehmerforum. Das war bei GEA Brewery Systems in Kitzingen zu Gast.

Organisiert wird die Veranstaltung von der Wirtschaftsförderung am Landratsamt sowie dem Lokalen Bündnis für Familie Kitzinger Land. Referentin Isabelle Kürschner nahm die Anwesenden laut Pressemitteilung mit auf eine Zeitreise in die Arbeitswelt 4.0 und hatte Zahlen parat.

47 Prozent der heutigen Arbeitsplätze werden verschwinden

Studien gehen davon aus, dass in den kommenden 20 Jahren 47 Prozent unserer heutigen Arbeitsplätze verschwinden. Auf der anderen Seite gebe es über 60 Prozent der Jobs, die unsere Schüler einmal ausüben, heute überhaupt noch nicht. „In Zukunft ist ein hohes Maß an Eigenverantwortung gefragt“, betonte Kürschner laut Mitteilung und erklärte, dass uns die Arbeitswelt 4.0 aber auch mehr Flexibilität und Selbstbestimmung geben werde.

„Viele Arbeitgeber sperren sich auch heute noch gegen Heimarbeitsplätze“, sagte die Referentin und erklärte, dass die Transparenz zunehmen werde, Arbeitsabläufe werden in Clouds abgespeichert, wodurch jederzeit nachvollziehbar wird, wer gerade woran arbeitet – egal wo das Büro ist.

Hierarchien werden flacher

Auch Berufe in der Selbstständigkeit, als Berater oder ähnliches, werden zunehmen. „Hierarchien werden flacher, es wird weniger lineare Führungskarrieren geben und sie werden leichter zu durchbrechen sein“, erklärte die Referentin auf die Frage eines Zuhörers zum Bereich „Führung 4.0“. Kleinere Unternehmen werden sich in Zukunft mehr Leistungen einkaufen müssen, wie die Unternehmens-Kommunikation oder auch die Personal-Sachbearbeitung, so die Referentin.

Zu Beginn des Unternehmerforums stellte Ralf Kamisek, Geschäftsführer von GEA Brewery Systems, das Unternehmen vor, das sich auf Brauereianlagen spezialisiert hat.

Mut zur Selbstständigkeit

Landrätin Tamara Bischof gab einen Abriss über den aktuellen Kreishaushalt, der auch Dank der lokalen Wirtschaft sehr gut dastehe. Zur Selbstständigkeit gehöre eine große Portion Mut. „Ich bewundere jeden, der sich selbstständig macht“, wird Landrätin Bischof am Ende der Mitteilung zitiert.

Verwandte Artikel
Noch keine Kommentare

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.